Bei Preis für Kaffee und Kuchen kippt Griechenland-Urlauber aus den Latschen: „Bodenlose Frechheit“
Ein Urlaub kann ins Geld gehen. Ärgerlich ist jedoch, wenn die hohen Ausgaben unvorhergesehen kommen – wie im Fall eines Griechenland-Touristen.
München – Wer in den Urlaub fährt, sollte für die Verpflegung vor Ort ausreichend Budget einplanen. Denn nicht überall entsprechen die Preise den Empfehlungen aus Reiseführern und Internet. Besonders in der örtlichen Gastronomie kann es deshalb unerwartet teuer werden. Immerhin sind vielerorts die Kosten für Lebensmittel und Personal gestiegen. Bei dem ein oder anderen Urlauber sorgt das für eine unvermeidbare Überraschung.
„Bodenlose Frechheit“: Griechenland-Urlauber wütet über Café-Preise
Griechenland zählt zu den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen. Ein deutscher Urlauber präsentierte jüngst eine Speisekarte aus einem griechischen Restaurant mit fairen Preisen – doch ein anderes Detail verwirrte ihn. Anders erging es einem weiteren Griechenland-Urlauber aus Deutschland. Seinen Unmut zeigt er in einem Beitrag auf Facebook. Er postet ein Bild aus einem Café an seinem Urlaubsziel auf dem Pilion in Magnisia. Zu sehen sind zwei Teller mit Kuchen, zwei Glas Wasser und zwei Café frappé.
Er kommentiert sein eigenes Bild: „Jeder kann denken und mir sagen, was er möchte. Aber ich finde das eine bodenlose Frechheit für zwei Frappé und die zwei Kuchen, wenn ich das als Kuchen bezeichnen kann, haben die 17 Euro verlangt.“ Ein Nutzer kommentierte: „Man könnte denken, du bist auf Santorin.“ Ein anderer User befand indes: „Angebot und Nachfrage. An besonderen Plätzen ist alles teurer, das ist in Deutschland auch so. Bin nach einem Blick in die Karte auch schon mal wieder gegangen. Vieles bleibt nur noch für die Reichen möglich. Die Familien gehen seltener aus oder fahren kürzer im Urlaub.“
„Wie soll sich ein Grieche das leisten, wenn er am Tag 30 Euro bekommt?“
Der Griechenland-Urlauber aus Deutschland weiß auch, dass für einheimische Menschen die mitunter hohen Preise ebenfalls problematisch sein dürften. Er denkt nicht nur als Tourist: „Wie soll sich ein Grieche das leisten, wenn er am Tag 30 Euro bekommt?“ Der Mindestlohn in Griechenland liegt laut einem Bericht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks bei gerade einmal 830 Euro brutto. Geht man von etwa 22 Arbeitstagen als Monatsdurchschnitt aus, kassieren Angestellte mit Mindestlohn umgerechnet rund 38 Euro täglich pro Arbeitstag. Weit weg von der Realität war der Urlauber mit seiner Rechnung also nicht.
Kroatien, Griechenland und Co.: Preise in Urlaubsländern machen Urlaubern zu schaffen
In vielen Ländern sind die Preise in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Davon bleibt auch Griechenland nicht verschont. Zuletzt sorgten griechische Bierpreise wie auf dem Oktoberfest für Aufmerksamkeit.
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Doch auch in anderen Ländern wie Kroatien gibt es immer wieder Preis-Debatten. Mittlerweile sind die Kosten für einen Kroatien-Urlaub teilweise enorm. Viele Reisende werden vor Ort überrascht – wie eine Kroatien-Urlauberin, die bei einem Blick auf die Restaurant-Rechnung ihren Augen nicht traute.