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Black Week: Was ist das und wo lassen sich Schnäppchen machen?

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Von: Stella Henrich

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Neben dem Prime Day und dem Cyber Monday ist der Black Friday eine der wichtigsten Rabattaktionen in der Black Week. Dabei findet der Black Friday am 25. November statt.

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München ‒ Rund um diesen Tag gibt es bei fast allen wichtigen Händlern attraktive Rabatte für Kunden. Neben Technikgeräten wie Fernsehern, Computern, Tablets und iPhones gibt es auch jede Menge weiterer Schnäppchen zu entdecken. Dabei gehört die Rabattschlacht der Händler inzwischen hierzulande zu einem der größten Spar- und Shopping-Events des Jahres. Unter Titeln wie „Black Friday“, „Black Week“, „Black Weekend“ oder auch „Black November“ finden Kunden bei großen Online-Händlern und im Einzelhandel zahlreiche Rabattaktionen.

Kunden, die auf der Suche nach einem neuen Smartphone sind, mit einem eigenen Heimkino im Hobbykeller liebäugeln oder einfach nur eine neue Playstation für Videospiele oder eine Blu-Ray-Box für Lieblingsfilme benötigen, sollten bei den Händlern einmal vorbeischauen.

Black Week: Was ist das und wo lassen sich Schnäppchen machen?

Black Week: Black Friday, Cyber Monday25. und 28. Novmber 2022
Diese Shops sind dabeiAmazon, Saturn, MediaMarkt, Otto, Ikea, Apple, Einzelhandel vor Ort
Kassenschlager 2021Smartwatches, Raclett, Glätteisen, Staubsauger, Tablet, Fernseher, Fitnessarmband, Kamera
Nicht beliebt in dieser ZeitSpinning-Bike, Lattenrost, Bettdecken, Heizstrahler, Aktenvernichter
Bild zeigt Handy mit Online Shopping Cyber Week App auf einem Laptop liegend.
Black Week in Deutschland. Am 25. November geht die Schnäppchenjagd wieder los. (Symbolbild) © Alexander Limbach/imago

Black Week: Vorsicht vor Fake-Angeboten der Händler in dieser Woche

Wer nicht erst auf die Black Week Ende November warten will, kann sich beispielsweise beim Online-Händler Amazon bereits jetzt auf die Suche nach günstigen Angeboten machen. Gleiches gilt natürlich auch für einige andere Online-Shops, die sich im Black-Friday-Fieber befinden. Bei Amazon finden sich derzeit schon Beauty-Sets für Damen, Bart-Trimmer (werblicher Link) und Haarschneider für Herren, elektrische Zahnbürsten (werblicher Link) für alle oder auch Akkuschrauber für Heimwerker (werblicher Link). Bei allen Produkten gibt es günstigere Preise, so das Versprechen der Händler. Doch auch hier gilt: genau hinschauen. Die Verbraucherzentralen warnen vor Fake-Angeboten. So geben einige Verkäufer als Vergleich zum reduzierten Preis die meist höhere „unverbindliche Preisempfehlung“ des Herstellers an. Auch Tricks wie zeitlich begrenzte Deals werden angewendet. Kunden sollten daher die Preisentwicklung schon in den Tagen vor dem Kauf verfolgen.

Auch Fake-Shops tummeln sich zwischen den Black-Friday-Angeboten. „Betreiber von Fake-Shops locken oft mit extrem günstigen Preisen“, so die Verbraucherschützer. Nach geleisteter Vorauszahlung würden die Produkte aber nicht geliefert. Betreiber von Webseiten seien dann offline und für Kunden nicht mehr erreichbar. Ob ein Shop seriös ist, lässt sich leicht über den Fakeshop-Finder von Verbraucherschützern herausfinden.

Hier finden Sie die besten Angebote zum Black Friday und der Black Week.

Black Week: Warum dieser Name für den Rabatttag?

Woher der Name „Black Friday“, also schwarzer Freitag, kommt, darüber gibt es laut chip.de diverse Theorien. Eine bezieht sich auf die schwarzen Zahlen, die Unternehmen dank der Rabatte schreiben können. Eine andere Erklärung ist, dass die Händler nach dem Tag so viel Geld zählen müssen, dass sie schwarze Hände haben.

Eine weitere Erklärung geht weit in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück – konkret auf den „Schwarzen Freitag am 25. Oktober 1929“. Aufgrund eines enormen Wirtschaftsbooms hatte sich der Börsen-Index Dow-Jones innerhalb von acht Jahren verfünffacht, wie bpb.de erklärt. Immer mehr Menschen investierten immer mehr Geld an der Börse. Viele nutzten dafür Kredite. Der Wirtschaftsaufschwung stoppte, die Anleger investierten aber weiter – bis der Markt aus dem Gleichgewicht geriet und Panik an der US-Börse entstand. Eine Kettenreaktion brachte die Anleger dazu, mit Verlust zu verkaufen. Die Spekulationsblase platzte. Der Tag ging als dunkles Kapitel der US-Wirtschaft in die Geschichte ein.

Auch der „Cyber Monday“ hat seine Ursprünge in den USA. Da der Black Friday ursprünglich vor allem im stationären Handel eine Rolle spielte, rief der Online-Handel mit dem Cyber Monday einen eigenen Rabatt-Tag ins Leben: Direkt nach dem Black Friday. Cyber bezieht sich dabei auf die virtuelle Welt.

Black-Friday-Woche: Limits setzen und Spontaneinkäufe vermeiden

Kunden, die während der Black Week ein Schnäppchen machen wollen, sollten nicht unvorbereitet sein. Am besten ist, sich bereits vorab ein Limit für seine Einkäufe zu setzen. So lassen sich auch „unnütze“ Spontankäufe vermeiden. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, Vergleichsportale im Internet zu besuchen. Diese sind nützlich, um beurteilen zu können, ob es sich tatsächlich um ein Schnäppchen am Rabatttag handelt. Oder bloß um ein Lockangebot, das sich am Ende nicht lohnt.

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