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DPD-Paket in „luftigen Höhen“ für Kundin unerreichbar – „Aber es ist wenigstens da!“

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Von: Raffaela Maas

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Um an ihr Paket zu gelangen, musste eine DPD-Kundin ihren Nachbarn zur Hilfe rufen – denn der Ablageort war für sie unerreichbar. Sie beschwerte sich schließlich auf Facebook beim Unternehmen.

Bornheim – Wer online ein Paket bestellt, kann manchmal für die Lieferung einen bevorzugten Ablageort wählen. Doch nicht immer gibt es diese Möglichkeit – und nicht immer halten sich die Paketboten an die Wünsche der Kunden. Ob ungeschickt gewählte Verstecke oder an schlichtweg unpassende Orte abgestellte Pakete, die Liste an Beschwerden über kuriose Paketlieferungen ist lang. Nun traf es eine DPD-Kundin aus NRW, die mit dem Erreichen ihres Paketes zu kämpfen hatte.

DPD-Kundin muss ihr Paket „aus luftigen Höhen fischen“

Auf Facebook erstellte die Kundin einen Beitrag und richtete sich direkt an den offiziellen deutschen Account des Paketdienstes. „Liebe DPD-Angestellte, stellt euch vor, es gibt Leute, die benötigen eine Leiter (oder nette Nachbarn), um eure Pakete aus diesen luftigen Höhen zu fischen …“, schrieb sie. Auf einem Foto, dass sie zudem teilte, wurde deutlich, weshalb ihr das Erreichen ihres Paketes alles andere als leicht fiel. Der DPD-Bote legte das Paket offenbar auf eine hohe Säule am Zaun der Kundin ab, die außerhalb der Reichweite zu sein schien.

Wenig später folgten die Reaktionen der Facebook-Nutzer. „Kann man nicht glauben, was den Leuten so einfällt“, schrieb eine Userin ungläubig. Eine andere Userin kommentierte „Aber es ist wenigstens da!!!“ und auch eine weitere Userin freute sich für die Empfängerin, dass abgesehen vom unglücklichen Ablageort, das Paket scheinbar wohlbehalten bei der Kundin angekommen ist.

DPD-Paket auf Zaunpfahl – wohl kein Einzelfall

Auch DPD selbst meldete sich in den Kommentaren zu Wort. „Hallo, gerne leiten wir eine Nachricht an die zuständigen Kollegen weiter, um so etwas zu vermeiden“, schrieb ein für den Facebook-Account des Unternehmens zuständiger Mitarbeiter. Außerdem bat er noch um die Paketnummer und die Postleitzahl der Kundin per Privatnachricht, um der Sache auf den Grund gehen zu können. Ein Familienmitglied der Beitragserstellerin antwortete auf den Kommentar, dass Pakete wohl nicht zum ersten Mal auf dem Zaunpfosten abgelegt wurden. „Ist ja vor allem schon das zweite Mal“, merkte er an.

Zuletzt sorgte ein Lieferschein von DHL für Unglauben bei einem Kunden und auch eine andere DHL-Kundin konnte es kaum fassen, als sie ihr Paket in einem katastrophalen Zustand geliefert bekam. (rrm)

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