Gefahr für Gesundheit durch Metall-Teilchen

Rückruf für Honig: Experten entdecken gefährlichen Inhalt - Innere Verletzungen drohen

Ein Hersteller von Honig hat einen Rückruf gestartet. Gefahr durch Entdeckung in Produkt. Im schlimmsten Fall drohen durch Metall-Teilchen innere Verletzungen.

  • Dieser Honig ist von einem Rückruf* betroffen.
  • Im Produkt können Metall-Teilchen enthalten sein.
  • Der Verzehr vom Honig kann zu inneren Verletzungen führen.

Kassel - Er ist bekannt als Hausmittel bei Erkältung und Husten, als Süßungsmittel im Tee oder als Aufstrich auf dem Brot: Honig ist die ideale Frühstückszutat für alle, die morgens gerne etwas Süßes mögen. Dennoch sollten alle Honig-Fans aufpassen, was sie auf den Tisch stellen: Derzeit hat ein Hersteller einen Rückruf* gestartet und warnt vor dem Verzehr.

Wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz mitteilt, ist der Bienenhonig mit der Bezeichnung „Burtschützer-Frühlingshonig“ und dem Mindesthaltbarkeitsdatum „21.05.2021“ von dem Rückruf betroffen. Der Hersteller Landwirt Reiner Pigors aus Elsteraue erklärt, dass im Honig feine Fremdkörper (Metallabrieb) vom Honig-Rührgerät enthalten sein können. 

Betroffener ArtikelBurtschützer-Frühlingshonig
Mindesthaltbarkeitsdatum21.05.2020
Inhalt250 Gramm und 500 Gramm

Rückruf für Honig wegen Metall-Teilen: Firma bietet Umtausch oder Rückerstattung an

Der betroffene Honig war im regionalen Vertrieb erhältlich. Verbraucher, die das Produkt erworben haben, werden gebeten, dieses nicht weiter zu verzehren und zurückzubringen.

In einer offiziellen Pressemitteilung entschuldigt sich das Unternehmen für die Unannehmlichkeiten und bietet den Kunden zwei Optionen an. Entweder kann das Produkt gegen ein neues umgetauscht werden oder Verbraucher lassen sich den Kaufpreis erstatten. In diesen Bundesländern wurde der von dem Rückruf betroffene Honig verkauft:

  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt

Rückruf von Honig: Das ist das betroffene Unternehmen

Der Betrieb hat sich nach eigenen Angaben dazu verpflichtet, Lebensmittel umweltschonend anzubauen. Ziel sei es, qualitativ hochwertige Produkte zu produzieren, die regional vermarktet werden sollen.

Neben dem von dem Rückruf betroffenen Honig vertreibt der Bürschützer Hof in Elsteraue auch über 30 Sorten Gemüse, Obst, Beeren und Kräuter. Seit geraumer Zeit sollen sie auf dem Hof auch Hühner in artgerechter, ökologischer Tierhaltung haben und Bio-Eier verkaufen.

Rückruf von Honig: Verzehr kann wegen Metall-Teilen zu inneren Blutungen führen

Der Verzehr von Produkten mit metallischen Fremdkörpern, aber auch Glasscherben oder -splitter, Holz- und Kunststoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen. Verbraucher, die einen der betroffenen Artikel besitzen, sollten diese Produkte nicht mehr verwenden und dem Handel zurückbringen.

Nicht nur Honig: Diese Produkte sind ebenfalls von einem Rückruf betroffen

Derzeit werden auch andere Produkte zurückgerufen und mal wieder gibt es einen Rückruf von Süßigkeiten. Betroffen sind dieses Mal aber weder Schokolade noch Kekse, sondern ein bunter Gelee-Fruchtpudding. Über den Rückruf von Süßigkeiten informiert ein deutscher Importeur. Laut dem Verbraucherportal Lebensmittelwarnung drohe beim Verzehr Erstickungsgefahr - eine Gelee-Süßigkeit von einem asiatischen Importeur ist betroffen.

Bei der Süßware handelt es sich um ein buntes Gelee in einem winzigen Becher. Einer der darin enthaltenen Zusatzstoffe ist Carrageen (E407). Das Verdickungsmittel gilt eigentlich als ungefährlich, jedoch steht der Zusatzstoff nun im Verdacht Allergien auszulösen.

Auch dieses Produkt im Rückruf

Rückruf bei Rewe und Edeka: Die Supermärkte rufen Fleisch vom Wildschwein zurück, weil es Parasiten enthalten kann. Es besteht erhöhte Gesundheitsgefahr: Der von dem Rückruf betroffene Artikel kann Parasiten enthalten. Somit kann der Verzehr vom Fleisch zu Infektionen führen.

Dabei handelt es sich um „Wildschwein-Fleischstücke einschließlich Innereien“. Betroffen sind die Produkte, die in der Zeit vom 24.06.2020 bis zum 01.07.2020 verkauft wurden. (Karolin Schaefer)

Bei Lidl gab es ebenfalls einen Rückruf. Hier wurde ein Pizza-Produkt zurückgerufen, die Soße birgt die Gefahr von inneren Blutungen.*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Bernd Settnik

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