Verbraucher-Tipp

Diese Fehler müssen Sie beim Kartoffeln kochen unbedingt vermeiden - Tipps & Tricks

Kartoffeln zu kochen ist eigentlich kein Hexenwerk. Dennoch gibt es zahlreiche Fehler, die Sie bei der Zubereitung von Kartoffeln vermeiden sollten.

  • Kartoffeln sind eine beliebte Beilage, nicht nur in Deutschland.
  • Die Knollen sind jedoch nicht nur lecker, sondern auch gesund.
  • Einige Fehler gilt es bei der Zubereitung von Kartoffeln jedoch zu vermeiden.

Offenbach - Die Kartoffel ist in Deutschland eine beliebte Beilage und darf beim Kochen nicht fehlen. Das Nachtschattengewächs ist vielfältig einsetzbar, schmeckt zu fast allem und macht satt. Es gibt jedoch verschiedene Sorten bei Kartoffeln und auch bei der Zubereitung sollten einige Dinge beachtet werden.

Denn Kartoffeln sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Sie haben einen hohen Wasseranteil und sind deshalb recht kalorienarm. Zudem reich an Kohlenhydraten, Eiweiß, Kalium, Magnesium und Eisen. Und auch viele Vitamine stecken in der populären Knolle, die bei der Zubereitung möglichst nicht verloren gehen sollten.

Fehler beim Kochen von Kartoffeln vermeiden: Salz ist wichtig für den Geschmack

Einer der vermutlich häufigsten Fehler, der beim Kochen von Kartoffeln gemacht wird, ist fehlendes Salz. Es ist vor allem für den Geschmack wichtig und sollte nicht vergessen werden. Etwa ein Esslöffel reicht aus, damit die Kartoffeln nach dem Kochen auch schmecken.

Beim Kochen von geschälten Kartoffeln gehen übrigens die meisten Vitamine verloren, laut „ndr.de“ sind es 16 Prozent Vitamin C. Beim Druckgaren sogar 27. Geschälte Kartoffeln zu Dünsten ist die schonendste Variante, hier sind es nur sieben Prozent.

Bei der Zubereitung von Kartoffeln sollte auch auf die verschiedenen Sorten geachtet werden. (Symbolbild)

Kartoffeln zubereiten: Achtung, es gibt verschiedene Sorten

Wer Kartoffeln zubereitet sollte beim Einkaufen außerdem auf die Sorte achten. Denn nicht jede ist auch für jedes Gericht geeignet. Den Unterschied macht der Stärkegehalt. Mehlig kochende Kartoffeln haben den höchsten Stärkegehalt, sind deshalb lockerer als die Sorten festkochend und vorwiegend festkochend.

Kartoffeln
BestandteileGehalt (je 100 g)
Wasser≈78 g
Kohlenhydrate≈16 g
Ballaststoffe2,1 g
Eiweiße2,0 g
Mineralstoffe≈1,5 g

Wer Pell- oder Salzkartoffeln machen will, greift lieber zu festkochenden Sorten. Diese eignen sich zudem für Salate oder Bratkartoffeln. Mehlig kochende Kartoffeln sind gut für Suppen, Püree, Knödel oder Aufläufe und Eintöpfe. Vorwiegend festkochende Knollen eigen sich dagegen für Rösti, Pommes oder Salzkartoffeln.

Kartoffeln beim Kochen in kaltes Wasser geben - Größe bei Stücken beachten

Während es beim Kochen von Nudeln vor allem darauf ankommt, bereits kochendes Wasser zu verwenden, sollten Kartoffeln ins kalte Wasser gegeben werden. Denn ein langsames Erhitzen ist in diesem Fall schonender. Wer nicht viel Zeit beim Kochen hat, kann seine Kartoffeln übrigens auch klein schneiden. Hier ist es wichtig, dass die Stücke alle ungefähr die gleiche Größe haben, damit alles gleichzeitig durch ist.

Am besten sollte man Kartoffeln zudem mit Schale kochen. Pellkartoffeln enthalten nämlich mehr Kalium als zum Beispiel gekochte Möhren oder Kürbis. Die Schale der Kartoffel jedoch nicht mitessen, sondern die Kartoffeln vor dem Verzehr pellen. Auch bei der Lagerung gibt es einiges zu beachten. Die Knollen am besten in einem Papiersack an dunklen Orten aufbewahren. Grüne Stellen oder Triebe vor der Zubereitung großzügig wegschneiden. Im Kühlschrank halten sich gekochte Kartoffeln etwa drei Tage. (svw)

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/dpa

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