Salmonellengefahr

Rückruf bei Kaufland: Erbrechen und Durchfall drohen - Finger weg von diesem Produkt

Behörden warnen vor dem Verzehr einer Sorte von Kürbiskernen. Die Marke wird von der Supermarktkette Kaufland vertrieben. Vor dem Verzehr wird gewarnt, es gibt einen Rückruf.

  • Die Supermarktkette Kaufland hat wegen Salmonellen ein Produkt aus dem Verkauf genommen.
  • Es gibt einen Rückruf* für Kübiskerne.
  • Behörden warnen vor dem Verzehr.

Erlangen - Achtung, Rückruf: Nach einem Fund von Salmonellen warnen Behörden vor dem Verzehr bestimmter Kürbiskerne. Das betroffene Produkt wird zurückgerufen, vor dem Verzehr wird gewarnt, wie wa.de* berichtet. Die Supermarktkette Kaufland, die die Marke in mehreren Bundesländern vertreibt, hat die Ware bereits aus dem Verkauf genommen.

UnternehmenKaufland
ZentraleNeckarsulm
RechtsformStiftung & Co. KG
Mitarbeiterzahl132.000 (Dezember 2019)
Gründung1984, Neckarsulm
DachorganisationSchwarz-Gruppe
TochterunternehmenKaufland-SB-Warenhaus GmbH & Co. KG, S.C. Kaufland Romania S.C.S.

Es handelt sich um „K Classic Kürbiskerne naturbelassen“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.03.2021 und der Losnummer 202044, teilte das Internetportal www.lebensmittelwarnung.de am Dienstag mit. Verbraucher in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt könnten diese Kürbiskerne bei Kaufland erworben haben. Sie sollten vor dem Verzehr unbedingt überprüfen, ob es sich bei ihrer Packung um eine aus der betroffenen Charge handelt.

Rückruf von Kürbiskernen bei Kaufland: Salmonellen können Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen verursachen

Dort wo sie gekauft wurden, also in den Märkten der Kette Kaufland, können die Kürbiskerne auch wieder zurückgegeben werden. Vor dem Verzehr der Kürbiskerne der Marke „K Classic Kürbiskerne naturbelassen“ wird gewarnt. Es kam zu dem Rückruf, weil Salmonellen Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich auch Erbrechen und leichtes Fieber verursachen können.

Bei dem Rückruf des Herstellers „Nutwork“ handelt es sich um eine Maßnahme des vorbeugenden Verbraucherschutzes*. Verbraucher können mit einem Blick auf die Rückseite der Verpackung herausfinden, ob sie ein Produkt der betroffenen Charge bei Kaufland erworben haben, berichtet wa.de*.

Rückruf von Kürbiskernen: Informationen auf der Rückseite

Alle notwendigen Angaben hat der Hersteller veröffentlicht:

  • K Classic Kürbiskerne naturbelassen 200g
  • GTIN: 4337185460203
  • Mindesthaltbarkeitsdatum 20.03.2021
  • Losnummer: 2020446
  • Nutwork Handelsgesellsch. mbH, Burchardstraße 8, 20095 Hamburg

Die Salmonellen seien bei einer Routinekontrolle des Kaufland-Produkts nachgewiesen worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Herstellers im Zuge des Rückrufs. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln.

Rückruf bei Kaufland: Kürbiskerne der Marke „K Classic Kürbiskerne naturbelassen 200g“ können mit Salmonellen belastet sein. (Symbolfoto)

Rückruf von Kürbiskernen: Rückgabe in allen Filialen von Kaufland

Kunden sollten das betroffene Produkt nicht verzehren, weil ein gesundheitliches Risiko nicht ausgeschlossen werden kann. Das Produkt kann in allen Kaufland-Filialen zurückgegeben werden. Wie bei einem Rückruf üblich, wird der Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. „Nutwork entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, heißt es in der Mitteilung des Herstellers weiter. Für Verbraucheranfragen hat das Unternehmen unter der Telefonnummer 040/65688555 eine kostenlose Hotline geschaltet.

Immer wieder kommt es zu Produktrückrufen. So warnt das Portal lebensmittelwarnung.de derzeit auch vor dem Verzehr von Gouda, den der Discounter Penny im Sortiment hat. Auch für eine bestimmte Sorte Eier besteht derzeit eine Gesundheitswarnung. Ein beliebter Snack von Aldi könnte ebenfalls unangenehme Folgen haben. Gefahr lauert ebenso in einem beliebten Pizzateig, der bei Netto, Lidl, Rewe und Co. verkauft wird. Gleich mehrere Chargen einer Sorte Reis der Marke Uncle Ben's* musste das amerikanische Unternehmen Mars Food zurückrufen.

Betroffen waren Produkte mit unterschiedlichen Haltbarkeitsdaten. Bei Kaufland wurde Olivenpaste verkauft, die Glassplitter enthalten könnte. Und bei einem grünen Pesto könnte das Glas platzen. Bei dem Test von Tiefkühl-Pizza hat ein Profi Bestnoten für ein Supermarkt-Produkt vergeben. In einem beliebten Kaltgetränk von Krombacher können Glassplitter enthalten sein. Der Rückruf läuft. - *wa.de, *ruhr24.de und *merkur.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Arno Burgi/picture alliance/dpa

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