Sparkasse und Co. im Test

Die Banken im Vergleich: Stiftung Warentest nimmt Konten und Online-Banking unter die Lupe

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Stiftung Warentest vergleicht regelmäßig die Bedingungen verschiedener Banken und Konten.

Stiftung Warentest hat die Banken in Deutschland miteinander verglichen. Untersucht wurden Konten und das Online-Banking. Eine Erkenntnis dominiert.

  • Stiftung Warentest hat mehrere Banken und Girokonten getestet.
  • Die Kosten für ein Girokonto sollten laut Stiftung Warentest einen bestimmten Betrag nicht überschreiten.
  • Die Verbraucherorganisation gibt außerdem Tipps zum Kontowechsel.

Dortmund - Stiftung Warentest nimmt regelmäßig verschiedene Bankinstitute unter die Lupe und vergleicht die Angebote der Konten. Außerdem gibt die gemeinnützige Verbraucherorganisation auch Empfehlungen zu Konten und einem Bankwechsel, berichtet RUHR24.de*.

Banken im Vergleich: So untersucht Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat die Banken und Konten mithilfe eines Modell-Kundens getestet, welcher ein Online-Konto nutzt. Außerdem werden die Tests immer regelmäßig durchgeführt, sodass die Daten immer aktuell sind und der Nutzer weiß, ob sich ein Wechsel seiner Bank lohnt (alle Service-Artikel bei RUHR24*).

Insgesamt werden 127 Bankinstitute verglichen und mehr als 50 Faktoren getestet. Bei dem Test wurde außerdem beachtet, dass jeder Mensch andere Bedürfnisse bei ihrer Wahl ihres Kontos haben.

Stiftung Warentest: Das sind die Tipps zu den Girokonten

Stiftung Warentest, die in neben Banken und Co auch Produkte, wie zum Beispiel Honig* testen, gibt drei Tipps zum Thema Girokonto:

  • Sein eigenes Verhalten prüfen, ob man an verschiedenen Stellen sparen kann.
  • Seine Bank fragen, ob es ein günstigeres Kontomodell für einen gibt.
  • Falls das nicht möglich ist, sollte die Bank gewechselt werden.

Laut Stiftung Warentest sollte kein Kunde mehr als 60 Euro im Jahr für ein Konto mit Onlinebuchungen und einer Girokarte bezahlen: "Dieser Preis ist akzeptabel für die Abwicklung von Buchungen, je nach das Bereitstellen von Geldautomaten, Beratung sowie sicherer Technik fürs Onlinebanking. Diese Grenze können auch Banken mit Filialen unterbieten."

Kontovergleich: Stiftung Warentest empfiehlt Beitrag zur Kontoführung

Der Test hat aber auch gezeigt, dass es auch anders geht. So müssen bei manchen Banken die Kunden, für einen ähnlichen Service wie bei den günstigeren Modellen, bis zu 250 Euro im Jahr blättern. Laut Stiftung Warentest sollte dann auf jeden Fall die Bank gewechselt werden.

Stiftung Warentest vergleicht regelmäßig die Bedingungen verschiedener Banken und Konten.

Bei einem Wechsel der Bank können die Tipps der Stiftung Warentest helfen: Viele Banken sollen einen digitalen Kontowechselservice anbieten. Laut Stiftung Warentest sollte zuerst der Preis für die Kontoführung ausgemacht werden und bei seiner (künftigen) Bank nach verschiedenen Konto-Modellen gefragt werden. 

Das sind die Tipps zum Kontowechsel von Stiftung Warentest

Anschließend kann die Bank einen bei dem Wechsel unterstützen und die ausgewählten Zahlungspartner über den Wechsel informieren. Schlussendlich muss das alte Konto gekündigt werden. 

Stiftung Warentest rät außerdem: "Vergessen Sie nicht, den Konto­wechsel auch Ihrem Arbeit­geber, Vermieter, Stromversorger und dem Tele­kommunikations­anbieter mitzuteilen." Da viele einen Bankwechsel als risikoreich und kompliziert ansehen, sind seit 2016 die jeweils alte und neue Bank dazu verpflichtet miteinander zu kooperieren. 

Das bedeutet, dass die künftige Bank dazu verpflichtet ist, alle Zahlungspartner des Kunden über den Wechsel zu informieren.

Kontowechsel: Banken sind verpflichtet die Kunden zu unterstützen

Zudem haften beide Banken, falls Schäden durch den Bankwechsel entstehen. Der Test hat aber auch gezeigt, dass es auch anders geht. 

So müssen bei manchen Banken die Kunden, für einen ähnlichen Service wie bei den günstigeren Modellen, bis zu 250 Euro im Jahr blättern. Laut Stiftung Warentest sollte dann auf jeden Fall die Bank gewechselt werden.

Für viele Bankkunden ist ein Geldautomat in ihrer Nähe sehr wichtig. Um da jedoch nicht in eine Kostenfalle zu tappen, sollte nur an Geldautomaten der eigenen Bankgruppe Geld abgehoben werden.

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Spitzenreiter mit den meisten Geldautomaten in Deutschland ist die Sparkassengruppe mit 23.600 Automaten. Gefolgt von den Volksbank-Raiffeisen-Banken, der CashGroup und der Cash-Pool-Gruppe. 

Das Schlusslicht bilden die ING-Banken mit nur 1.200 Geldautomaten bundesweit. Casi

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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