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„Echt zum Kotzen!“: Penny-Kundin beschwert sich über Kartoffeln – und stößt auf Unverständnis

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Von: Patrick Huljina

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Eine Penny-Kundin beschwert sich auf Facebook über ihren Kartoffel-Einkauf. In den Kommentaren bekommt sie ordentlich Gegenwind.

München – Immer wieder ärgern sich Verbraucher im Nachhinein über ihren Einkauf im Supermarkt oder Discounter – aus verschiedensten Gründen. Zuletzt zeigte ein Aldi-Kunde seinen Einkauf in den sozialen Medien und ärgerte sich über die Summe, die er an der Kasse bezahlen musste. Ein Edeka-Kunde wurde stinksauer, als er daheim den Kassenbon genauer prüfte. Auf Facebook machte nun eine Penny-Kundin ihrem Ärger Luft, stieß damit allerdings auf großes Unverständnis.

„Echt zum Kotzen!“: Penny-Kundin beschwert sich über Kartoffeln – Penny reagiert

„Dafür zahlt man also mittlerweile fast vier Euro“, begann die Frau ihren Beitrag. Dazu postete sie mehrere Bilder von Kartoffeln, die teilweise schlecht sind und faule Stellen aufweisen. „Ich konnte mindestens die Hälfte wegfeuern, weil sich das so tief in die Kartoffeln frisst, dass man die Hälfte wegschneiden muss“, führte die verärgerte Kundin weiter aus. „Es ist echt zum Kotzen!“, machte sie ihrem Ärger Luft und kündigte an: „Kartoffeln werde ich bei euch nicht mehr kaufen, keinen Bock mehr, ehrlich.“

Die Social-Media-Abteilung von Penny reagierte in den Kommentaren. „Leider ist es uns nicht möglich, das Innere von Obst oder Gemüse zu kontrollieren“, erklärte das Unternehmen unter dem Beitrag. „Es kann dadurch immer mal wieder vorkommen, dass das Innere nicht wie erwartet aussieht.“ Der Kundin wurde geraten, sich an die Marktleitung des Marktes, in dem die Kartoffeln gekauft wurden, zu wenden.

Eine Penny-Kundin beschwerte sich auf Facebook über Kartoffeln.
Eine Penny-Kundin beschwerte sich auf Facebook über Kartoffeln. © Screenshot/Facebook

Penny-Kundin beschwert sich über Kartoffeln – und stößt auf Unverständnis

Andere Facebook-Nutzer in den Kommentaren hatten wenig Verständnis für die öffentliche Beschwerde der Kundin und verteidigten den Discounter. „Weshalb kaufst du die dann?“, fragte einer und gab die Antwort gleich selbst: „Achso, du konntest es ja nicht sehen. Anmerkung dazu: die Mitarbeiter vor Ort können auch nicht durch Kartoffelschalen blicken.“

Die verärgerte Kundin reagierte und machte darauf aufmerksam, dass Freunde und Bekannte bereits ähnliche Erfahrungen gemacht hätten. Sie erwarte mehr Qualität, zumal Penny eine Frische-Garantie gebe. Bei einigen Kartoffeln habe man auch von außen gesehen, „dass die nicht in Ordnung sind“, behauptete die Kundin weiter. „Wenn man das von außen schon gesehen hat, kauft man das doch nicht“, kommentierte daraufhin eine weitere Nutzerin mit Unverständnis.

Beschwerden über Supermarkt-Funde in den sozialen Medien sind längst nicht mehr unüblich. Ein Penny-Kunde beschwerte sich im vergangenen Sommer über einen Ekelfund beim Obst und Gemüse. Ein weiterer Penny-Kunde beschwerte sich über eine vermeintliche Mogelpackung. (ph)

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