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Berliner Supermarkt warnt Kunden vor einem Ekel-Fehler, den viele machen

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Von: Ines Baur

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Pfandautomat
Am Pfandautomaten machen viele Menschen einen Fehler. Der ist nicht nur unappetitlich, sondern kann gesundheitsschädlich sein . (Symbolbild) © Florian Gaertner/dpa

Es gibt Dinge, die manche Menschen im Supermarkt unappetitlich finden. Eine Berliner Filiale bittet die Kundschaft schon länger, eine Angewohnheit zu unterlassen.

Berlin - Die Corona-Regelungen verschwinden momentan peu à peu aus unserem Leben. Auch wenn der dritte Corona-Winter da ist, können Menschen ohne Maske einkaufen, Hände desinfizieren auf freiwilliger Basis. Doch nicht erst seit Corona gibt es Ekel-Situationen in Supermärkten. Manch einer stößt sich eher daran, anderen ist es egal. Etwa der Griff vom Einkaufskorb, der sich beim Anfassen an einer Stelle irgendwie glitschig anfühlt. Oder das Obst, das eben ein anderer Mensch begutachtet, gedrückt, dran gerochen und wieder zurückgelegt hat. Ganz zu schweigen vom benutzten Taschentuch im Einkaufswagen.

Ekel-Angewohnheit im Supermarkt - „Bitte aus hygienischen Gründen Pfandbon nicht in den Mund“

Diese Liste ließe sich noch weiterführen. Doch auch die andere Seite, die der Dienstleisterinnen und Dienstleister, ist zu betrachten. Ein Supermarkt in Berlin hat sich schon zu Beginn der Corona-Pandemie Gedanken gemacht und auf eine unappetitliche Angewohnheit der Kundschaft hingewiesen. Und darum gebeten, es zu unterlassen.

Sehr zur Freude und Unterhaltung vieler Nutzer bei Instagram in der „Notes of Berlin“-Community. An einem Pfandautomaten klebte Mitte des Jares 2020 ein Zettel mit der Bitte, aus hygienischen Gründen den Pfandbon nicht in den Mund zu nehmen.

Doch so witzig, wie es auf den ersten Blick scheint, ist es gar nicht. Denn vermutlich mehr Menschen als gedacht nehmen das kleine Stück Papier unbewusst zwischen die Lippen, um die Hände freizuhaben. Eine andere Userin kommentierte. „Ohja, oder der Klassiker in der Apotheke: Rezept in den Mund nehmen, damit man die Hände zum Desinfizieren frei hat“, schreibt sie unter den Post.

Angesabberter Pfandbon: Ekel kann laut Expertin vor Krankheiten schützen

Eine Nutzerin schreibt: „Als Verkäuferin ist es einfach tierisch eklig, den angesabberten Bon zu bekommen.“ Nun die gute Nachricht: Wer sich ekelt, sollte sich freuen. Sich vor etwas zu ekeln, kann sogar vor Krankheiten schützen. Ekelforscherin Valerie Curtis sagt beim Deutschlandfunk Nova. „Fast alles, was wir ekelig finden, hat etwas mit Infektionskrankheit zu tun.“ Damit rette uns ein starkes Ekelgefühl vor Infektionen und das gilt für Menschen überall auf der Welt.

Auch Tiere rufen bei einigen Menschen Ekel hervor. Eine Riesenspinne wurde kürzlich in einem bayerischen Supermarkt entdeckt – bei dem Anblick wäre eine Nutzerin „sofort weggezogen“.

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