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WhatsApp: Funktionen und Entwicklung des Messengers

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WhatsApp ist der erfolgreichste Messenger weltweit, mehr als zwei Milliarden Menschen nutzen den Dienst.  Wir stellen Ihnen WhatsApp vor.

Menlo Park, Kalifornien (USA) – WhatsApp gehört zu den meist genutzten Messenger-Diensten weltweit. Über WhatsApp können Nutzer Textnachrichten, Bild-, Video- und Ton-Dateien sowie Standortinformationen, Dokumente und Kontaktdaten austauschen. Seit 2014 gehört WhatsApp zu Facebook. Ein Überblick.

MessengerWhatsApp
Erscheinungsjahr2009
NutzerzahlZwei Milliarden aktive Nutzer

WhatsApp: Die Geschichte des Messenger-Dienstes

Am 24. Februar 2009 startete der populäre Instant-Messaging-Dienst WhatsApp – damals noch eine simple App für Status-Meldungen. Die Idee für einen Messenger kam von Jan Koum und Brian Acton, die einst beim Internetunternehmen Yahoo! angestellt waren und heute Milliardäre sind.

Im Februar 2014 kaufte Facebook die Kurznachrichten-App für eine Rekordsumme von etwa 19 Milliarden US-Dollar. Mitbegründer Koum blieb seiner einstigen Firma WhatsApp Inc. trotz Übernahme bis 2018 treu und arbeitete im Facebook-Verwaltungsrat.

WhatsApp als App fürs Smartphone

WhatsApp ist sowohl für Android- als auch iOS-Smartphones im Google Play Store bzw. im App Store von Apple als kostenlose App erhältlich. Um den Messenger nutzen zu können, bedarf es einer Registrierung mit der eigenen Mobilfunknummer. Nach der Anmeldung erhält der Nutzer einen Freischaltcode, der zur Verifizierung dient. Es ist zudem möglich, bei einem Wechsel der Rufnummer diese in der App zu aktualisieren.

Das Logo von Whatsapp auf einem Smartphone
WhatsApp ist sowohl für Android- als auch iOS-Smartphones als kostenlose App erhältlich. © picture alliance / dpa | Ritchie B. Tongo

Da es sich bei WhatsApp um ein Instant-Messaging-Programm handelt, ist eine Internetverbindung nötig. Die Datenübertragung erfolgt nicht regulär wie beispielsweise bei einer SMS über den Dienst des Mobilfunkanbieters. Zu den wichtigsten Funktionen der App gehören:

WhatsApp Messenger für den Computer: Desktop- und Web-Version

Lange Zeit war der WhatsApp Messenger nur als App für Mobilgeräte verfügbar. Mit WhatsApp Web sollte sich das im Januar 2015 ändern: Die browsergestützte Version bringt den Messaging-Dienst auf den Computer. Dafür scannt der Anwender zunächst mit der App auf seinem Smartphone einen QR-Code, um eine Verbindung via WebSocket herzustellen. Der PC bzw. das Notebook benötigt ebenso wie das Smartphone einen Zugang zum Internet.

Im Mai 2016 kam dann die Desktop-App für Computer mit Windows 8+ und OS X Mavericks hinzu. Diese Version funktioniert ähnlich wie WhatsApp Web und erweitert den Messenger auf den großen Bildschirm. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, dass der Nutzer erst eine Software herunterladen und installieren muss. Praktische Features wie Desktopbenachrichtigungen geben der Anwendung neue Funktionen.

Eine weitere Variante ist WhatsApp Business, die es seit Anfang 2018 gibt. Diese App richtet sich an gewerbliche Anwender. Im gleichen Jahr hat das Unternehmen seinen Messenger um einen weiteren Dienst erweitert: WhatsApp Payments ist als Bezahlsystem allerdings bisher nur in Indien verfügbar.

Chat und Videotelefonie mit Gruppen

Der WhatsApp Messenger ermöglicht nicht nur den Austausch von Nachrichten zwischen zwei Nutzern. Darüber hinaus besteht die Option, eine Gruppe mit mehreren Personen anzulegen. Innerhalb der Gruppe sind alle gewohnten Funktionen nutzbar – wie etwa das Senden und Empfangen von Nachrichten.

Wie kann ich mein Profilbild ändern?

Der WhatsApp Messenger bietet Nutzern die Funktion, ein Profilbild zu hinterlegen. Wer keine persönlichen Fotos hochladen möchte, verzichtet einfach auf dieses Feature. Auf die Option greift der Anwender über das App-Menü zu und öffnet dort die Einstellungen. Im nächsten Schritt besteht die Möglichkeit, das Profilbild zu bearbeiten. Neben dem Foto lassen sich außerdem der Name und die Info aktualisieren. Um ein Profilbild zu ändern, gibt es drei verschiedene Wege:

Über den Menüpunkt Privatsphäre kann der Nutzer darüber hinaus einstellen, wer das Foto sehen darf: jeder, niemand oder nur Kontakte. Damit bietet WhatsApp die Funktion, private Daten besser vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

WhatsApp: Wie funktioniert der Status?

Der Status ist ein populäres Feature, der das Teilen von Fotos und Videos mit Kontakten ermöglicht. Es funktioniert im Prinzip wie Facebook Stories und Instagram Stories: Der Status bleibt nur für die begrenzte Zeitdauer von 24 Stunden sichtbar und ist wahlweise für alle Kontakte oder nur ausgewählte Teilnehmer sichtbar. Eine frühzeitige Löschung ist jederzeit möglich. In der Status-Meldung veröffentlicht der Nutzer zum Beispiel einen Schnappschuss von seinem Urlaub und fügt einen kurzen Text hinzu. Mit Emojis und GIFS lassen sich die Meldungen dann noch individualisieren. Dank der Status-Funktion ist es einfacher, besondere Momente im Leben mit allen Freunden zu teilen – statt jedem Einzelnen eine Nachricht zu schicken.

Der WhatsApp Messenger zeigt dem Nutzer an, wer die Status-Meldung bereits angeschaut hat. Dazu reicht ein einfacher Klick auf das Augen-Symbol. Die aktuellen Status-Meldungen anderer Kontakte sind über die Schaltfläche „Status“ unten im Menü aufrufbar.

Nutzen Sie WhatsApp?

Wie werden Backups von WhatsApp-Chats erstellt?

Einige Nutzer findet es nützlich, die Chatverläufe zu speichern. Dafür bietet der WhatsApp Messenger das Feature „Backup“ an. Die Speicherfunktion sorgt dafür, dass wichtige Informationen und Erinnerungen nicht verloren gehen. Das Backup funktioniert folgendermaßen:

Android-Geräte speichern den Chatverlauf in Google Drive. Dafür ist ein Account bei Google erforderlich – den Besitzer von Smartphones mit dem Betriebssystem in der Regel bereits besitzen. Eine weitere Voraussetzung ist ausreichender Speicherplatz im Google-Drive-Account. iPhones von Apple legen das Backup entweder auf dem Gerät selbst oder in der iCloud ab. Aufgrund der mitunter großen Menge an Datenvolumen ist es sinnvoll, nicht benötigte Kontakte mit ihren Chatverläufen zu löschen.

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