Wichtige Persönlichkeiten und ihr Wirken

Danke - Ihr starken Frauen: 100 Jahre Wahlrecht in Deutschland

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Angela Merkel und Michelle Obama sind bzw. waren zwei prägende Persönlichkeiten im politischen Weltgeschehen.

Es ist gerade mal 100 Jahre her, dass Frauen hierzulande ihre Stimme abgeben dürfen. Zum Jubiläum widmen wir uns prägenden Vertreterinnen des einstmals „schwachen“ Geschlechts.

Vor 100 Jahren – am 19. Januar 1919 – konnten Frauen zum ersten Mal in Deutschland reichsweit wählen und gewählt werden: An diesem Tag fanden allgemeine, gleiche, geheime und direkte Wahlen zur verfassungsgebenden Deutschen Nationalversammlung statt. 300 Frauen kandidierten. 37 Frauen – insgesamt gab es 423 Abgeordnete – wurden schließlich gewählt. Dieses Datum wollen wir mit den folgenden Seiten würdigen, indem wir starke Frauen aus unserer Region porträtieren. Längst gestalten viele Frauen tatkräftig alle Bereiche des öffentlichen Lebens – aber es sind immer noch viel zu wenige.

Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner wünscht sich genauso wie Professorin Ursula Männle von der Hans-Seidel-Stiftung mehr Frauen in der Politik. Vor ihrer politischen Karriere behauptete sich Aigner bei einer technischen Ausbildung unter 100 Männern. 

Petra Reiter ist Stiftungsgründerin und hilft in vielfältiger Art und Weise in dem vermeintlich reichen München da, „wo die Not am größten ist“. „Mama Bavaria“ und Kabarettistin Luise Kinseher beklagt eine „brutale Leistungsgesellschaft“, in der es Frauen immer noch schwer gemacht wird, Familie und Karriere in Einklang zu bringen. „Wir haben natürlich noch einen weiten Weg vor uns“, gesteht Deutschlands Top-Wirtschaftswissenschaftlerin Professorin Ann-Kristin Achleitner von der TU München, wenngleich sie aus eigener Erfahrung berichtet, dass sich im Laufe von nur wenigen Jahren sehr viel bewegt hat. 

Von zahlreichen Power-Frauen und ihrer Leidenschaft

Romana Langwieder steht bei der Berufsfeuerwehr München ihre Frau, einem einstigen „Männerberuf“, und beklagt lediglich, dass es zu große Männerberufskleidung gibt. Ebenfalls eine Power-Frau ist die langjährige Politikerin Hildegard Kronawitter, die fast ein Jahrzehnt Bayerns ältestem Frauenverein, dem Verein für Fraueninteressen, vorstand und sich aktuell mit ihren 72 Jahren als Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung engagiert. Wir haben mit Monika Dech, stellvertretende Geschäftsführerin der weltweit erfolgreichen Messe München, gesprochen, die das Netzwerk „Frauen verbinden“ gegründet hat. 

Wirtschaftspsychologin Christa Lippmann, Mitgründerin des Münchner Vereins „Nachbarschaftlich leben für Frauen im Alter“, bekam für ihr Engagement den Bayerischen Verdienstorden; sie gilt als „Mutter“ des Erziehungsurlaubs. „Last but not least“ haben wir uns mit Medizinerin Professorin Marion Kiechle, Direktorin der Frauenklinik des Klinikums Rechts der Isar, unterhalten, die sich für mehr Frauen in leitenden Positionen in der Medizin stark macht.

Übrigens: Die folgenden Interviews und Geschichten haben etliche starke Frauen und ein paar Männer gemeinsam gestemmt.

Bodo-Klaus Eidmann, Leiter der Beilagenredaktion

Starke Frauen - 100 Jahre Frauenwahlrecht

Lesen Sie hier die Beiträge anlässlich „100 Jahre Frauenwahlrecht“:

Wirtschaftswissenschaftlerin: „Die Gesellschaft hat hier eine große Verantwortung“

Interview mit Ursula Männle: Mehr Frauen in die Politik!

Münchner Klinik-Chefin: Grünes Licht „Pro Quote Medizin“

Ilse Aigner: Darum sind Frauen schwerer vom Mitmachen in der Politik zu begeistern

Münchens engagierte First Lady Petra Reiter: Helfen, wo die Not am größten ist

Hildegard Kronawitter: „Man muss sich einmischen!“

Kabarettistin Luise Kinseher: „Versuchen, es nicht persönlich zu nehmen“

Wirtschaftspsychologin: „Frauen müssen sich Gehör verschaffen“

Das Motto einer Münchner Managerin: „Vertrau auf Dich, sei mutig und selbstbewusst“

“Ein Schreibtischjob kam nicht in Frage“

 

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