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Von Winter- auf Sommerzeit: Wann wird die Uhr in diesem Jahr umgestellt?

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Von: Max Partelly

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Nicht nur der Winter ist bald vorbei. Auch der Wechsel von Winterzeit auf Sommerzeit steht an. Doch wann wird die Uhr umgestellt?

Deutschland - Auch im Frühjahr steht sie wieder an. Trotz lang anhaltender Debatten gibt es im Jahr 2022 wieder die Zeitumstellung von Winterzeit auf Sommerzeit. Am 27. März werden die Uhren um 2 Uhr morgens auf 3 Uhr umgestellt. Damit hat der Tag sozusagen eine Stunde weniger. Bei schönem Wetter soll dann die Sonne am Abend noch länger genossen werden können.

Die Zeitumstellung von Winterzeit auf Sommerzeit erfolgt jährlich immer am letzten Sonntag im März um 2 Uhr morgens - die Uhren werden eine Stunde vor gestellt. Die Zeitumstellung auf Winterzeit, auch MEZ (Mitteleuropäische Zeit) genannt, erfolgt jährlich immer am letzten Sonntag im Oktober - hier werden die Uhren eine Stunde zurück gestellt. In diesem Jahr also in der Nacht von Samstag, 26. März auf Sonntag, 27. März 2022.

Zeitumstellung auf die Sommerzeit in Deutschland seit 1980

In diesem Jahr bringt der März viele Änderungen. Eine davon ist die Zeitumstellung, die wie seit 1980 jedes Jahr wieder im März erfolgt. Das Gesetz, das die Zeitumstellung ermöglicht, wurde bereits 1978 vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Es sollte noch knapp 12 Jahre dauern, bis es dann umgesetzt wurde.

Die Argumentation für die Einführung der Sommerzeit im Jahr 1980 fußt mitunter auf der Ölkrise im Jahr 1973. Es war also ein Energieproblem, das die Idee formte, dass abends die Lichter erst eine Stunde später eingeschaltet werden sollen. So sollte eine Stunde später der Stromverbrauch steigen, da das Tageslicht länger genutzt werden könne.

Debatte um die Zeitumstellung zwischen Winter- und Sommerzeit

Besonders das englische Wort für die Sommerzeit - die „daylight saving time“ - zeigt die Idee hinter dieser Regulierung sehr anschaulich: Die Nutzung des Lichts steht im Vordergrund. Im Sommer geht die Sonne früher auf als im Winter und versorgt die Welt auch am Abend länger mit Tageslicht.

Doch es gibt auch Kritik an der Zeitumstellung. So wird der Biorhythmus des Menschen, der gerne auch als Argument für die Zeitumstellung herangezogen wird, oft auch als Contra-Punkt angeführt. Die Produktivität, welche durch das am Abend länger nutzbare Tageslicht gesteigert werden soll, wird von Gegnern der Zeitumstellung als eine schädigende Wirkung der Maßnahme auf den Biorhythmus betont. So werden den Folgen der Zeitumstellung teils schwindende Produktivität, erhöhtes Herzinfarktrisiko oder auch schwankende Hormonspiegel von Gegnern der Zeitumstellung zugeschrieben. Warum die Zeitumstellung für den Körper auch immer einen Mini-Jetlag bedeutet, weiß 24vita.de*. (mda) *Merkur.de und 24vita.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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