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75F! Berlinerin veröffentlicht Buch über ihre extragroßen Brüste

Annika Line Trost
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Annika Line Trost hat das Buch "75F - Ein Buch über wahre Größe" über ihr Leben mit großer Oberweite veröffentlicht.
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Annika Line Trost hat das Buch "75F - Ein Buch über wahre Größe" über ihr Leben mit großer Oberweite veröffentlicht.
Annika Line Trost
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Annika Line Trost hat das Buch "75F - Ein Buch über wahre Größe" über ihr Leben mit großer Oberweite veröffentlicht.
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75F - Ein Buch über wahre Größe (Fischer Paperback) Sachbuch Paperback, S. Fischer Verlage, Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50 | SFR 21,90 ISBN: 978-3-596-03042-2

Berlin - Männer starren sie an, Frauen sind irritiert: Über ihr Leben mit extragroßen Brüsten hat eine Berlinerin nun ein Buch veröffentlicht. Und sich auch in einem Interview dazu geäußert.

Annika Line Trost hat viele Talente. Sie ist Musikerin in einem Electro-Punk-Duo namens Cobra Killer, arbeitet zudem als Kolumnistin. Doch was viele Leute zuerst sehen, ist ihre Oberweite - Körbchengröße 75F!

75F - Ein Buch über wahre Größe (Fischer Paperback) Sachbuch Paperback, S. Fischer Verlage, Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50 | SFR 21,90 ISBN: 978-3-596-03042-2

Deswegen hat die Berlinerin ihre Schreib-Leidenschaft und ihre körperliche Auffälligkeit verbunden. Und ein Buch geschrieben namens "75F - Ein Buch über wahre Größe". Schon die Verlagsbeschreibung lässt wenig Raum für Spekulation, worum es darin geht: "Wenn in der U-Bahn mal wieder alle glotzen, Blusen plötzlich platzen oder die Brüste beim ersten Date unaufgefordert Lambada tanzen … Situationen, die jede Frau kennt, werden bei 75F leicht zum Super-GAU."

Trosts Alltag ist ein bisschen anders als der anderer Frauen. Wie es sich mit den (natürlich silikonfreien) Riesenbrüsten lebt, hat sie pünktlich zur Buchveröffentlichung in einem Interview mit Spiegel online geschildert. "Betrat ich ein Restaurant, verstummten die Gespräche und alles schwieg in Richtung Ausschnitt", berichtet die 38-Jährige. Was das Glotzen angeht, schenken sich die Geschlechter demnach nichts. "Beide gleich. Die Reaktionen der Männer sind allerdings geräuschlastiger. Sie grunzen, johlen, brummen und zischen. Frauen dagegen lachen irritiert und fangen an, laut zu tuscheln, dass das ja schon nicht mehr schön sei und außerdem frauenfeindlich. So eine Brust ist ja sehr nah am Herzen gebaut, vielleicht reagieren die Leute deswegen so emotional."

Sie habe sich ihren Humor nicht nehmen lassen, unterstreicht Trost. Und das trotz schlüpfriger Angebote aus der Erwachsenenindustrie ("ich sollte eine lesbische Nazi-Krankenschwester spielen"). Und Problemen beim Tanzen in ihrer Punk-Zeit. Als "unkontrollierte kinetische Schwungmasse" bezeichnet sie ihre Brüste auf der Tanzfläche. "Aus Pogo wurde Gogo."

Schnell mal dem Bus nachrennen, wie es viele Menschen machen? Ist für Trost nicht drin. Sie verpasse "den Bus aus Prinzip. Ich müsste meine Brüste sonst beim Rennen mit beiden Händen festhalten."

Trotz allem: Eine Busen-Verkleinerung kam für Trost nie in Frage. Zu blutig. Und ihr 75F ist ohnehin inzwischen ganz von alleine geschrumpft. "Nach dem Stillen meiner zwei Söhne ist sie schon kleiner geworden. Für viele Mütter ist das ein schlimmer Effekt, für mich ist es großartig, weil die Pneumatik raus ist. Inzwischen kann ich normale Konfektion tragen. Und die Frauen gucken mir jetzt auf die Schuhe."

lsl.

 

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