Airline nach Absturz von Eishockeyteam verboten

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Bei dem Flugzeugabsturz am 7. September kamen 44 Menschen ums Leben.

Moskau - Nach dem Flugzeugabsturz einer russischen Eishockey-Mannschaft mit 44 Toten hat Moskau der verantwortlichen Chartergesellschaft die Lizenz entzogen.

Grund für das Verbot von Jak-Service seien das Unglück nahe der Stadt Jaroslawl am 7. September sowie wiederholte Sicherheitsmängel. Das teilte das staatliche Luftfahrtamt nach Angaben der Agentur Interfax am Mittwoch in Moskau mit. Außer der zerschellten Maschine vom Typ Jak-42 hatte die auf VIP-Transporte spezialisierte Gesellschaft auch vier Flugzeuge der Bauart Jak-40 im Einsatz.

Eishockey-Team stirbt bei Flugzeugabsturz in Russland

Eishockey-Team stirbt bei Flugzeugabsturz

Gleich nach dem Absturz hatte Kremlchef Dmitri Medwedew den maroden Zustand der russischen Luftflotte kritisiert. Allein in diesem Jahr sind bei Flugzeugabstürzen in Russland etwa 100 Menschen ums Leben gekommen. Bei dem jüngsten Unglück wurde fast die gesamte Mannschaft des Vereins Lokomotive Jaroslawl getötet, darunter der deutsche Nationalspieler Robert Dietrich. Nur ein Besatzungsmitglied überlebte schwer verletzt.

dpa

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