Andere reagieren mit Unverständnis

Aldi/Hofer: Kundin völlig entgeistert von skurrilem Produkt - „Möchte man nicht glauben“

Beim Aldi-Gegenstück Hofer aus Österreich hat eine Kundin eine Produkt-Reihe im Angebot gefunden, die nicht nur bei ihr für Unverständnis sorgt.

  • Beim Aldi-Pendant Hofer in Österreich hat eine Kundin „Männer-Putzmittel“ entdeckt.
  • Dieses will mit „holzig maskulinem Duft“ punkten.
  • Die Produkte sorgen für Unverständnis.

Granz - Sachen gibt‘s. Immer wieder sind Verbraucher geschockt oder zumindest überrascht, welche Artikel denn auf den Markt kommen. Und dann womöglich noch Käufer finden. Besonders schönes Beispiel: Ein Gag-Autor schlug Tchibo vor einigen Monaten ein besonders unnützes Produkt vor und fand es später tatsächlich im Regal vor.

Aldi / Hofer: Kundin entdeckt Männer-Putzmittel und wundert sich

Jetzt echauffiert sich eine Kundin des österreichischen Aldi-Pendants Hofer bei Twitter. „Um mich mal über was anderes als Covidioten aufzuregen, hab ich heute bei Aldi / Hofer gegenderte Putzmittel gefunden“, schreibt sie. „Dreimal so teuer wie das ‚normale‘ Zeug der selben Marke, bei weniger Inhalt. Sachen gibt‘s, die möchte man nicht glauben.“

Die beiden passenden Fotos machen klar, was sie meint. Eine Reihe schwarz designter Produkte, gekennzeichnet als „Men‘s stuff“. Spülmittel, feuchte Allzwecktücher, Badreiniger. Und Vollmaschmittel mit „holzig maskulinem Duft“. Auf dem Schild steht „Männer-Reinigungsmittel“. Dass die Produkte dreimal so teuer sind wie die neutralen, ist zwar übertrieben. Aber ob‘s das wirklich gebraucht hätte?

Aldi / Hofer: Männer-Putzmittel erntet Unverständnis

Andere Twitter-Nutzer äußern ihr generelles Unverständnis für viele Produkte, die auf ein bestimmtes Geschlecht zugeschnitten sind. Eine Userin reagiert mit einem GIF, bei dem sich eine Frau an den Kopf fasst. Eine andere schreibt: „Ist doch andersrum genauso. Sobald etwas rosa ist, ist es teurer. Und selbstverständlich richtet es sich, wenn es rosa ist, ausschließlich an Frauen.“

Ein Verbraucher meint, dass sich das Angebot eben am Markt orientiert. „Wenn es nicht welche gäbe, die das kaufen, würde es nicht angeboten werden. Bitte, wer blöd genug ist, sowas zu kaufen. Es gibt halt Leute, die sind ihrem Geld fies.“

Die Kundin, die das Angebot entdeckt hat, kommt übrigens aus Graz in Österreich. Deswegen schreibt sie auch „Hofer“, weil Aldi dort bekanntlich so heißt. Die Hofer KG ist allerdings Teil der Unternehmensgruppe Aldi Süd. Ebenfalls für Unverständnis sorgt ein Aldi-Fail bei Corona-Masken - doch der Discounter kann wohl nichts für das schlechte Timing. (lin)

Rubriklistenbild: © Twitter

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare