Vorfall in Australien

Aldi: Kundin macht schockierenden Fund - in Salatpackung lauerte lebensbedrohliches Tier

In einem Aldi in Australien versteckte sich eine Schlange im Salat.
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In einem Aldi in Australien versteckte sich eine Schlange im Salat.

Eine australische Facebook-Userin berichtet über eine Packung Salat des Discounters Aldi. Darin lauerte ein Tier, das sogar lebensgefährlich ist.

Sydney (New South Wales) - Via Facebook teilte eine Australierin zwei Bilder von einer kleinen Schlange in einer Salatpackung. Die schwarz-graue Schlange ist gut durch die Plastikverpackung zu erkennen. Ihr Sohn hatte die lebendige Schlange Montag-Abend (Ortszeit) in der Packung Salat von Aldi entdeckt. Die Mutter hatte den Salat in einer Aldi-Filiale in Sydney gekauft. Es handelt sich dabei um eine Baby „Pale-Headed Snake“. Die Familie kontaktierte die „Wildlife Information, Rescue and Education Service“ kurz Wires. Diese kamen und sammelten die gefährliche Schlange ein.

Denn die Schlangenart „Pale-Headed Snake“ ist potenziell sehr gefährlich, so das Queensland Museum. Die Art kommt nur in Australien in den Staaten Queensland und New South Wales vor. Ihr Gift ist kaum erforscht und wirkt hämotoxisch. Das heißt, dass das Gift rote Blutkörperchen zerstört und die Blutgerinnung stört. Dies kann zu Organversagen führen.

Aldi kündigt Untersuchung an, „um den natürlichen Lebensraum der Schlange zu identifizieren, der sicherlich kein ALDI-Laden ist“

Aldi Australien kündigte eine Untersuchung an. Es stellt sich die Frage, wie die kleine Schlange es in die Verpackung geschafft hat. Dafür würden sie eng mit ihrem Zulieferer zusammenarbeiten. Auch bedankte sich der Discounter bei Wires für die Unterstützung. Denn gemeinsam mit Wires würden sie versuchen den natürlichen Lebensraum der „Pale-Headed Snake“ zu identifizieren.

Die Facebook-Userin forderte in ihrem Beitrag andere Kunden auf, die Salatpackungen immer gut zu untersuchen. Viele andere Nutzer sind bestürzt und angeekelt. In einem Kommentar wurde gefragt, ob die Schlange denn lebendig gewesen sei. Darauf antwortete die Mutter, dass sie sehr lebendig gewesen sei, aber ihr Sohn glücklicherweise unversehrt geblieben sei. Dieser hätte gar nicht begriffen wie gefährlich die Situation eigentlich gewesen war. Doch Manche nehmen den Vorfall mit Humor. Schließlich hätte die Familie nun eine Ausrede, um nie wieder Salat essen zu müssen. (jsch)

Häufiger teilen Aldi-Kunden ihre verrückten Erlebnisse in den sozialen Netzwerken. Erst kürzlich schickte etwa eine Frau ihren Mann mit einem klaren Auftrag zum Discounter. Als er zurückkam haute es sie bei diesem Anblick beinahe um. Ein Radio-Macher entdeckte außerdem unlängst einen besonders merkwürdigen Eintrag auf seinem Kassenzettel.

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