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„Warum hat mein Hummus ein Tattoo?“: Aldi-Produkt falsch markiert

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Von: Kai Hartwig

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Ein Kunde kauft Kichererbsen-Püree bei Aldi. Doch der Brite entdeckt eine ungewöhnliche Tätowierung auf dem Hummus und macht den Fall öffentlich.

London – Am Gang zum Supermarkt oder Discounter kommt so leicht niemand vorbei. Zwar legten die Lebensmittel in letzter Zeit ziemliche Preissteigerungen hin. Doch man muss früher oder später seinen Lebensmittelvorrat aufstocken.

Aldi-Kunde verwundert: „Warum hat mein Hummus ein Tattoo?“

Auch ein Aldi-Kunde aus Großbritannien machte sich kürzlich daran, seinen Kühlschrank wieder zu füllen. Er ging in eine Filiale, wo er unter anderem einen Becher Hummus erwarb. Erst als er wieder zu Hause war und die orientalische Spezialität verzehren wollte, fiel ihm etwas Ungewöhnliches an dem Produkt auf.

„Hey Aldi, bin gerade zurück von meinem wöchentlichen Lebensmitteleinkauf“, schrieb er auf Twitter zu einem Bild des Aldi-Produkts: „Warum hat mein Hummus ein Tattoo?“

Der Tweet des Users zeigte ein Foto des Hummus-Bechers aus der Vogelperspektive. Dabei war klar zu erkennen, dass sich ein Schriftzug mit dem Haltbarkeitsdatum der Speise auf dem Produkt befand. Aber nicht etwa wie üblich auf dem Deckel des Bechers oder einer Schutzfolie – sondern direkt auf dem Hummus selbst.

Aldi-Hummus falsch markiert: Unternehmen reagiert auf Fehlproduktion

Die pürierten Kichererbsen waren mit dem Aufdruck regelrecht tätowiert worden. Einer Twitter-Userin gefiel das Hummus-Tattoo offensichtlich blendend. Sie kommentierte den Schnappschuss mit den Worten: „Oh mein Gott, das sieht schick aus.“ Doch das „Tattoo“ war nicht absichtlich direkt auf dem Püree gelandet. Auch Aldi reagierte auf das bedruckte Hummus und sah sich zu einem Statement veranlasst.

Eine Portion Hummus, die versehentlich mit dem Haltbarkeitsdatum bedruckt wurde
Diese Portion Hummus eines Aldi-Kunden wies eine besondere „Tätowierung“ auf. © Screenshot / twitter.com/charrrlx

Ein Mitarbeiter schrieb unter dem Tweet des Users: „Das tut uns sehr leid. Wenn Sie die Verpackung und die Quittung des Produkts an das Geschäft zurückschicken, können wir Ihnen eine Erstattung oder einen Ersatz anbieten. Wir werden uns auch mit dem Lieferanten in Verbindung setzen, um die Angelegenheit zu klären. Wir entschuldigen uns nochmals für die Unannehmlichkeiten.“

Ob es sich um einen schlichten Produktionsfehler handelte und weitere Hummus-Becher davon betroffen waren, blieb indes unklar. Ein Verzehr des bedruckten Kichererbsen-Pürees dürfte wohl gesundheitlich unbedenklich sein. Dagegen mussten unter anderem Rewe und Edeka kürzlich einen bundesweiten Schokoladen-Rückruf wegen drohender Leber- und Nierenschäden aussprechen.

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