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Rückruf bei Aldi Süd: Discounter warnt Eltern eindringlich - „Nicht verwenden!“

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Von: Anna Lehmer

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Aldi Süd ruft Trekking-Kindertragen aufgrund brüchiger Teile zurück. Kinder könnten bei der Benutzung gefährdet werden. © IMAGO/Michael Gstettenbauer

Aldi Süd bittet seine Kunden um dringende Rückgabe einer Trekking-Kindertrage. Kinder könnten durch die Benutzung des Produkts gefährdet werden.

Mülheim an der Ruhr - Wie der Supermarkt Aldi Süd in einem offiziellen Produktrückruf mitteilt, könnte die Trekking-Kindertrage der Marke Adventuridge für Kinder gefährlich werden. Die Tragfähigkeit würde durch eine fehlerhafte Konstruktion nicht gewährleistet, weshalb ausdrücklich von der Nutzung des Produkts abgeraten wird.

Rückruf von Aldi Süd: Trekking-Kindertrage nicht sicher

Aldi Süd bittet seine Kunden um die Rückgabe der Trage. Der Kaufpreis wird im vollen Umfang zurückerstattet. Seit dem 03.05.2021 sei das Produkt im gesamten Aldi-Süd-Gebiet vertrieben worden. Dieses Gebiet befindet sich unterhalb des „Aldi-Äquators“, welcher die beiden Konkurrenten voneinander trennt. Die Grenze verläuft dabei im Osten zwischen Thüringen und Bayern und im Westen zwischen den beiden Firmensitzen Essen (Aldi Nord) und Mülheim an der Ruhr (Aldi Süd).

Rückruf: Aldi Süd bittet Kunden, die Trage nicht mehr zu verwenden

Der Hersteller S. A. Sport-Import GmbH warnt den Discounter und deren Kunden vor einer Kunststoffscheibe an der Trage, die brechen könnte. Die Befestigung der Schultergurte könnte sich daraufhin lösen, womit ein sicherer Gebrauch nicht mehr gewährleistet ist, schreibt Aldi Süd, „Wir bitten Sie daher, die betroffene Trekking-Kindertrage nicht weiterzuverwenden!“. Kinder sollten keinesfalls mehr in diesen Tragen transportiert werden.

Bei Fragen können sich betroffene Kunden über die E-Mail-Adresse office@sport-import.com beim Kundenservice melden.

Aldi: Erfolgsgeschichte eines Supermarkts

Aldi Süd ist Teil des Discounters Aldi, der mit seinen in Nord und Süd aufgeteilten Filialnetz zu den weitverbreitetsten Supermarktketten Deutschlands gehört. Seine Ursprünge reichen mehr als 100 Jahre zurück, gegründet wurde der Supermarktgigant in einem kleinen Tante-Emma-Laden in Essen-Schonnebeck. Die Gesellschaft wurde 1961 zwischen den zwei Söhnen des Gründers aufgeteilt. Theo Albrecht war fortan für den nördlichen Teil zuständig, Karl Albrecht für die südlichen Filialen. Seit mehreren Jahrzehnten ist Aldi weltweit vertreten. Von Australien bis in die USA entstanden in 17 Länder Filialen. Aldi Süd und Aldi Nord gelten zusammen genommen als größter Discounter der Welt.

Gerade plant Aldi Süd ein besonderes Projekt für junge Familien. Kita, Grünfläche und Wohnungen sollen in diesem Vorhaben Platz finden. (ale)

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