Viele im Einzelhandel dürften darunter leiden

Aldi-Mitarbeiter erhält WhatsApp von Oma - Er klagt „Missstand“ an

Ein Twitter-Nutzer, der nach eigenen Angaben bei Aldi arbeitet, macht eine angebliche WhatsApp seiner Oma öffentlich. Und klagt über etwas, das wohl viele im Einzelhandel kennen.

München - Die Angebotsprodukte von Aldi, Lidl oder anderen Discountern sind oft im Handumdrehen weg. Stichwort Corona-Selbsttests. Aber das betrifft auch andere Aktionen - dafür bekommen die großen Ketten auch immer wieder Haue von den Kunden. Die dafür teilweise früh morgens anstehen und trotzdem mit langen Gesichtern nach Hause fahren müssen.

Aldi-Mitarbeiter wird als Lieferbote eingespannt

Wer einen Discounter-Mitarbeiter im Verwandten- oder Bekanntenkreis hat, kann ja mal probieren, die Beziehungen spielen zu lassen. Doch nicht mit Twitter-Nutzer Justin. Er ist nach eigenen Angaben Mitarbeiter bei Aldi. Weder das ist offiziell bestätigt noch die Authentizität einer WhatsApp seiner Oma, die er veröffentlicht hat. Für die Echtheit spricht: Die WhatsApp wurde am Donnerstagmorgen (11.3.) gepostet, als bei Aldi Süd tatsächlich die angesprochenen Angebote ins Programm kamen.

„Moin“, schreibt die Oma laut Screenshot. „Sind bei euch auch ab heute Sachen von der Sendung mit der Maus im Angebot? Wenn ja kannst du ein oder zwei Puzzle 200 Teile organisieren für Mia?“, fragt die Großmutter dreist. Sein Konter: die Veröffentlichung der WhatsApp. Und der Kommentar „Wenn man bei Aldi arbeitet, ist man für jeden irgendwie der Lieferbote.“

Aldi-Mitarbeiter als Lieferbote - anderen geht‘s wohl genauso

Follower hat der Twitter-Nutzer nicht viele - wohl auch deswegen sind die Rückmeldungen überschaubar. „Omg hahahah“, schreibt aber einer. Und eine Userin kennt den „Missstand“ - sie arbeitet offenbar ebenfalls im Einzelhandel. „Oder beim Bäcker“, schreibt sie. Vermutlich musste sie der Familie auch schon das eine oder andere Mal Backwaren mitbringen. Lidl-Kunden haben unlängst eine gruselige Entdeckung im Prospekt gemacht. (lin)

Rubriklistenbild: © Twitter

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare