Versandhändler reagiert prompt

„Euer Ernst?“ Als Amazon-Kunde dieses Paket öffnet, wird er ziemlich sauer

Viele setzen derzeit auf Online-Handel - doch als ein Amazon-Kunde sein Paket öffnete, traute er seinen Augen nicht. Der Versand-Riese zeigt sich zerknirscht.

München - Die Läden haben im Corona-Lockdown geschlossen, deswegen weichen viele zwangsläufig auf Online-Shopping aus. Zwar bieten auch kleinere Läden die Option an - sei es per normaler Bestellung oder per Click & Collect - doch viele landen bei Amazon. So auch ein Twitter-Nutzer, der sich nun mit mehreren Fotos beschwert.

„Amazon, ist das euer Ernst?“ Verpackung macht diesen Kunden stinkig

Den bestellten Artikel hat er offenbar tadellos erhalten - aber die Verpackung lässt ihn stinkig werden. „Amazon, ist das euer Ernst?“, fragt er. Und die drei Bilder zeigen, was er meint. Geordert hat er ein absolutes Mini-Produkt, das in einen Briefumschlag gepasst hätte (um welchen Artikel es sich handelt, ist nicht genau erkennbar). Verpackt wurde dieses aber in einen Riesen-Karton, mit jeder Menge geknüllter Pappe als Füllstoff. Umweltfreundlich geht wirklich anders.

Das weiß auch Amazon. Das Social-Media-Team reagiert prompt: „Oh, hier hätte eine wesentlich kleinere Verpackung auch ihren Zweck erfüllt, entschuldige. Dein Feedback zur Verpackung halten wir fest und geloben Besserung für die nächste Lieferung. Sollte so etwas nochmal vorkommen, dann gib uns gerne erneut Bescheid.“

„Sowas kriegste bei Amazon nicht“: Comedy-Autor bekommt handschriftlichen Brief

Ein anderer Amazon-Kunde machte fast zeitgleich eine ähnliche Erfahrung - er hatte Kopfhörer bestellt und teilte bei Twitter ein Foto eines Papp-Bergs. Vor wenigen Tagen ging es einem Twitter-Nutzer auch so. Viele schätzen die Schnelligkeit und Bequemlichkeit von Amazon - doch bei der optimalen Verpackung herrscht sicherlich Optimierungsbedarf. Ebenfalls mit dem Versand zu tun haben die Geheim-Codes auf Amazon-Paketen - sind Ihnen die schon mal aufgefallen?

Ein erfreuliches Erlebnis bei einem ganz anderen Händler machte wenige Stunden zuvor Roman Wagner publik. Der bei Twitter sehr aktive „Heute-Show“-Autor hatte einen Weinkühler bei einem Porzellanhaus bestellt - und tatsächlich einen handschriftlichen (!) Brief beigelegt bekommen. „Sowas kriegste bei Amazon nicht“, schrieb er dazu.

Ein handschriftlicher Brief verzückte „Heute-Show“-Autor Roman Wagner.

Ob Traditionsunternehmen oder große Konzerne: Die Anbieter machen das Beste aus der Corona-Krise. Wie auch Mode-Häuser - die kreativen Ideen von Lidl und Hallhuber brachten den beiden Ketten aber Spott ein. (lin)

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