Germanwings-Absturz

Angehörige der Absturz-Opfer bitten Medien um Zurückhaltung

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Angehörige der Absturz-Opfer am Gedenkstein in le Vernet.

Frankfurt/Main - Angehörige und Freunde der verunglückten Germanwings-Passagiere haben darum gebeten, ungestört und in Ruhe trauern zu können.

Unabhängig voneinander hätten sich viele Betroffene an die Lufthansa und Germanwings gewandt und um Zurückhaltung der Medien gebeten, sagte eine Lufthansa-Sprecherin am Samstag in Frankfurt. Dies habe die Airlines dazu bewogen, in einer Mitteilung darum zu bitten, von einer aktiven Kontaktaufnahme mit trauernden Angehörigen abzusehen. Da das große Interesse der Öffentlichkeit nachvollziehbar sei, seien Lufthansa und Germanwings für Medien-Anfragen aber rund um die Uhr erreichbar.

Zuvor hatten bereits die Angehörigen der spanischen Opfer die Medien im In- und Ausland um Respekt gebeten. Die Medien sollten vor allem davon Abstand nehmen, Fotos der Opfer aus den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen, heißt es in einem am Freitag in Barcelona veröffentlichten Aufruf des „Betreuungszentrums für Angehörige“ (CAF) in Castelldefels bei Barcelona.

Nach Erkenntnissen der spanischen Regierung sind beim Absturz des Airbus A320 von Germanwings 50 Spanier ums Leben gekommen. Die Maschine war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf.

dpa

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