Kanzlerin verliert Beherrschung

Merkel wird vor Bundestagswahl in Vogelpark gebissen - Foto hat skurrile Folgen

Kurz vor der Bundestagswahl besucht Angela Merkel ihren alten Wahlkreis. In einem Vogelpark entsteht ein Foto der Kanzlerin, das wohl noch lange in Erinnerung bleibt.

Update vom 26. September, 9.20 Uhr: Bei Angela Merkels Überraschungsbesuch in ihrem alten Wahlkreis entstand ein Foto, das große Aufmerksamkeit auf sich zog. In einem Vogelpark wurde die scheidende Bundeskanzlerin von einem Vogel gebissen (siehe Erstmeldung). Das dabei entstandene Foto, auf dem Merkel vor Schmerzen aufschreit, ging viral - und zog kuriose Folgen nach sich.

Etliche Fotomontagen lassen sich seither in den sozialen Medien finden. Ein Beitrag von Liedermacher und Satiriker Friedemann Weise auf der Plattform Twitter ging - wie das originale Foto - viral. Weise hat das Foto von Merkel mitsamt der Papageien inmitten eines weltberühmten Gemäldes gesetzt - und das könnte sinnbildlich nicht besser passen. Das Gemälde stammt nämlich von Edvard Munch und trägt den Titel „Der Schrei“. Viele Twitter-User reagierten mit lachenden Emojis. Andere kommentierten den Tweet. So schrieb jemand: „Wäre ich die Ändschie, ich würde mir das glatt über das Bett hängen.“ Ein weiterer User kommentierte: „Oh mein Gott, ist das gut!“ Die Begeisterung teilen allerdings nicht alle. „Was die Frau 16 Jahre lang durchmachen und ertragen musste. Und jetzt noch am Ende so einen Termin und die Leute ziehen sie auf“, lautete ein Kommentar.

Unsere Erstmeldung vom 24. September:

Merkel wird von Vogel-Invasion überrascht - Kanzlerin wird gebissen und verliert die Beherrschung

Marlow / München - Kurz vor der Bundestagswahl hat Angela Merkel mit einem Überraschungsbesuch in ihrem - nun bald ehemaligen - Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern für Aufsehen gesorgt. „Ich wollte nochmal Arrivederci sagen“, sagte die scheidende Bundeskanzlerin auf dem Wochenmarkt in Greifwald am Donnerstag (23. September).

Zusammen mit ihrem Nachfolger als CDU-Direktkandidat für den Bundestag, Georg Günther, war die Regierungschefin zuvor durch die Fußgängerzone gegangen und hatte Geschäfte besucht. Sie wurde umringt von überraschten Passanten und verharrte immer wieder für Selfies. Hoch im Kurs stand Merkel später auch im Vogelpark Marlow. Auf ihrer Abschiedstour entstand dabei ein Foto, das wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Kurz vor Bundestagswahl entsteht ein Bild für die Geschichtsbücher: Angela Merkel besucht Vogelpark Marlow

Ob Wellensittiche, Nymphensittiche, Zebrafinken oder Papageien - den Höhepunkt von Angela Merkels Besuch in Marlow stellte ihr Besuch im Vogelpark dar. In die Hand bekam sie einen Pappbecher mit einem speziellen Futter für die Vögel gedrückt. Getrocknete Blütenpollen, Fruchtzucker, Getreide und Wasser, auch genannt „Lori-Nektar“.

Kein Wunder also, dass die Lori-Papageien sich nicht lange bitten ließen. Ganze Schwärme der knallbunten Papageien umflatterten die Kanzlerin und fraßen ihr aus der Hand. Eines der australischen Tiere schaffte es sogar auf dem Kopf von Merkel zu landen. Ein anderer Vogel biss die Kanzlerin bei der Fütterung, was den Bildern zufolge, wohl nicht ganz schmerzlos war.

Bei der Fütterung von einem Lori-Papagei gebissen: Angela Merkel.

Merkel auf Abschiedstour vor Bundestagswahl: Ihrem Nachfolger überlässt sie eine Aufgabe direkt

Anschließend durften sich auch die Wellensittiche des Vogelparks noch von der Kanzlerin mit Hirse füttern lassen. Einen ausgewachsenen europäischen Uhu wollte Merkel dann aber doch nicht halten. Das rund 60 Zentimeter große Tier sollte schließlich auf dem Arm von CDU-Bundestagskandidat Georg Günther Platz nehmen. „Ne, ne“, verweigerte die scheidende Kanzlerin und fuhr fort, „Ich habe das bei den Sittichen gut gemacht.“ Das Ende ihrer Amtszeit endet so vermutlich mit einem der skurrilsten Bilder der Bundeskanzlerin* überhaupt. (mbr/dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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