In England

Anglikanische Bischöfe: Kein Segen für Homoehe

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Anglikanische Bischöfe in England (Archivbild).

London - Die Bischöfe der anglikanischen Kirche in England haben ihre Weigerung bekräftigt, Homoehen ihren Segen zu erteilen. Auch wenn standesamtliche Trauungen ab März erlaubt sind.

Es dürften keine Zeremonien für homosexuelle Paare in der Kirche stattfinden, erklärte das Bischofskollegium am Samstag. Zugleich lehnte es gleichgeschlechtliche Ehen für Mitglieder des Klerus ab. Dies wäre "unangemessen", hieß es weiter.

Mit der Erklärung widersprechen die Bischöfe den Empfehlungen der für Politik zuständigen Abteilung ihrer Kirche vom November. Diese war in einem von den Bischöfen selbst in Auftrag gegebenen Bericht zu dem Schluss gekommen, dass es Priestern "unter Umständen" freigestellt sein müsse, gleichgeschlechtliche Partner zu trauen.

Die britischen Parlamentarier hatten im Juli grünes Licht für die Homoehe gegeben. Das Gesetz stellt es den verschiedenen Religionsgemeinschaften - bis auf den Anglikanern - frei, ob sie religiöse Zeremonien zur Homoehe feiern wollen oder nicht. In der anglikanischen Kirche als wichtigster Religionsgemeinschaft in Großbritannien bleibt die Homoehe illegal.

Die ersten Homoehen sollen in England und Wales ab dem 29. März geschlossen werden. Das Gesetz sieht standesamtliche Trauungen vor.

AFP

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