An der Grenze zwischen Italien und der Schweiz

Zwei Bergsteigerinnen in den Alpen erfroren - Wetter verhindert schnelle Hubschrauber-Rettung

Ein italienischer Rettungshubschrauber im Aostatal (Symbolbild). Zwei Frauen erfroren in den Alpen, ein Hubschrauber kam zum Einsatz.
+
Ein italienischer Rettungshubschrauber im Aostatal (Symbolbild). Zwei Frauen erfroren in den Alpen, ein Hubschrauber kam zum Einsatz.

In den Alpen sind zwei Frauen umgekommen. Die Wanderinnen erfroren auf 4000 Meter Höhe. Ihr Begleiter überlebte.

Aosta - Furchtbares Unglück in den Alpen: An der Grenze zwischen Italien und der Schweiz sind zwei Frauen erfroren. Auf 4000 Meter Höhe war die Kälte für die beiden Bergsteigerinnen zu viel. Ein Mann dagegen überlebte: Wie die Bergretter des Aostatals mitteilten, sei er unterkühlt und mit Erfrierungen in der Nacht auf Sonntag in einer Schweizer Krankenhaus geflogen worden. Wie italienische Medien berichten, stammen die beiden Frauen aus dem Piemont.

Das Trio war zusammen unterwegs gewesen. Ihre Tour erstreckte sich auf dem Monte Rosa in den Walliser Alpen. Die Dufourspitze ist deren höchster Gipfel, sie ragt mit 4634 Metern heraus.

Aosta-Tal: Extreme Wetterbedingungen erschweren Einsatz

Die drei Alpinist*innen wurden nach Angaben der Bergrettung zuvor als vermisst gemeldet, wonach sie die Einsatzkräfte auf der italienischen Seite nahe der Vincent-Pyramide ausmachten. So ist einer der tiefer gelegenen Gipfel benannt. Die Nachrichtenagentur APA berichtet, die beiden hätten selbst einen Notruf abgesetzt.

Von dort aus wurden die drei in eine Hütte gebracht. Weil extreme Wetterbedingungen wie starke Winde den Einsatz erschwerten, konnte der Rettungshubschrauber erst in der Nacht, gegen 21 Uhr, dort landen. Eine Frau konnte sogar noch lebend in die Hütte geführt werden. Die Bergretter versuchten, die Frauen wiederzubeleben - doch ohne Erfolg. Einzig der Mann überlebte. (cg mit dpa-Infos)

Bei einem Seilbahn-Unglück am italienischen Lago Maggiore sind 14 Menschen gestorben. Nur ein fünfjähriger Junge hat die Tragödie überlebt.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare