Arbeit der Hilfsorganisationen in Japan dauert an

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Eine Straßenszene im evakuierten Dorf Katsurao, Japan, das etwa 28 Kilometer vom Kernkraftwerk Fukushima entfernt liegt, aufgenommen am 27.08.2011

Bonn - Auch ein halbes Jahr nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan dauern die internationalen Hilfsbemühungen an.

So wurden etwa von den elf Millionen Euro, die die Aktion Deutschland Hilft nach den Katastrophen erhalten hat, bislang fünf Millionen eingesetzt und verplant. Die Spenden kämen vor allem Kindern, Familien und alten Menschen zugute, teilte die Organisation am Freitag mit. Die Mittel seien in Evakuierungszentren für Hygieneartikel, Trinkwasser und warme Mahlzeiten eingesetzt worden. Die psychosoziale Betreuung sei ebenso weiter eine große Aufgabe. Auch beim Wiederaufbau werden die Betroffenen unterstützt.

Bei den Katastrophen am 11. März wurden mehr als 20 000 Menschern getötet oder gelten bis heute als vermisst. Rund eine halbe Million Menschen wurden obdachlos. Von ihnen leben nach Angaben von Aktion Deutschland Hilft noch immer 80 000 in Evakuierungszentren oder bei Verwandten.

Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von 20 renommierten deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten.

dpa

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