Im ehemaligen Braunkohletagebau

Sensationsfund: Archäologen aus Tübingen haben ungewöhnliche Skelett-Überreste freigelegt

Ausgräber Martin Kursch legt einen Fuß des Waldelefanten im niedersächsischen Schöningen frei.
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Ein Archäologe legt sorgfältig Teile des Skelett-Fundes in Schöningen frei.

Das niedersächsische Schöning wurde in 1990ern mit einem Jagdwaffen-Fund berühmt. Jetzt legten die Archäologen dort bei einer Grabung einmal mehr einen erstaunlichen Skelett-Fund frei.

Tübingen/Schöningen - Das Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen führte die Ausgrabung gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege durch.

Wie BW24* berichtet, fanden die Archäologen im niedersächsischen Schöningen das fast vollständige Skelett eines eurasischen Waldelefanten. Neben den 300 000 Jahre alten Knochen waren auch die über zwei Meter langen Stoßzähne des Tieres aus der Altsteinzeit erhalten.

Erst kürzlich haben im Kreis Konstanz in Baden-Württemberg Archäologen bei der Voruntersuchung für den Ausbau der Bundesstraße 33 ebenfalls einen Knochenfund gemacht. (BW24* berichtete) In Allensbach fanden die Archäologen aus Baden-Württemberg unweit vom Bodensee die Skelette von mindestens sechs Menschen.

In einer Wüste in Saudi-Arabien machten deutsche Forscher einen 120.000 Jahre alten Mega-Fund.

Nicht nur Skelett-Funde sind für Forscher wichtige Puzzleteile der Geschichte, sondern auch Relikte alter Bauwerke. Als wahrer Sensationsfund entpuppten sich die Überreste des lange verloren geglaubten Ostentors in Dortmund. Hier können die Forscher nun die Geschichte der Stadt umschreiben.*BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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