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Jugendwort des Jahres: Kuriose Verkündung von „Tagesschau“-Sprecherin sorgt für Wirbel - „Danke dafür!“

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Das Netz applaudiert: Die Tagesschau nimmt sich in einem witzigen Social-Beitrag über das „Jugendwort des Jahres“ selbst auf die Schippe.

München - „Cringe“ mag das Jugendwort des Jahres sein - doch die wahren Gewinner dieser Wahl sind wohl die ARD-Tagesschau und Moderatorin Susanne Daubner. Wie schon bei der Verkündung der nominierten Wörter ging entsprechend der Videoclip in den sozialen Netzen durch die Decke - diesmal absichtlich.

„Das Jugendwort des Jahres ist da. Gewonnen hat: Cringe“, sagt Daubner in einem Beitrag bei Instagram und Twitter. Cringe bedeutet in etwa Fremdscham.

Tagesschau-Moderatorin Daubner weiter: „Aber was ist das eigentlich? Cringe ist das Gefühl, das Sie haben, wenn ich folgenden Satz sage: Digga, wie fly ist eigentlich die Tagesschau, wenn sie mit Jugendwörtern flext. Läuft bei dir, ARD.“

Der Beitrag führte zu Begeisterungsstürmen im Netz. „Wir haben so gehofft, dass Frau Daubner das Gewinnerwort bekannt gibt. Danke dafür!“, lautet ein Kommentar. „Ich liebe die Tagesschau für solche Videos“, ein weiterer. Moderatorin Mareile Höppner feiert das Video in ihrer Story und schreibt: „Guter Humor“. Bei Instagram hat der Beitrag bereits knapp 50.000 Likes (Stand 25. Oktober, 9.34 Uhr). Und bei Twitter heißt es: „Starker Move tagesschau, well played“ oder „Selbstironie, old but good.“

ARD-Tagesschau glänzt mit Selbstironie: Diesmal ist der „Cringe“-Faktor gewollt

Die Tagesschau spielte mit diesem Beitrag auf Instagram und Twitter darauf an, dass das ursprüngliche Video zum Meme im Netz geworden war. In diesem hatte Daubner in der regulären Tagesschau die nominierten Worte präsentiert: „Sheesh, wild, Digga, sus, cringe, akkurat, same, papatastisch, Geringverdiener und Mittwoch“. Die Art und Weise, wie Daubner die für das Format ungewöhnlichen Worte sehr langsam, betont und ruhig vorlas, rief bei vielen ebenjenen „Cringe“-Faktor hervor.

Ein voller Erfolg für die Tagesschau und „cringe“ also. Laut Langenscheidt-Verlag erhielt das siegreiche Wort bei der Abstimmung 42 Prozent der Stimmen und verwies „sus“ (kurz für das englische suspicious, übersetzt verdächtig) und „sheesh“ (Ausdruck des Erstaunens) auf die Plätze 2 und 3. (cg)

In der fünften „The Masked Singer“-Staffel musste die Chili die Maske abnehmen. Darunter kam Jens Riewa zum Vorschein - der prompt ein witziges Tagesschau-Geheimnis offenbarte.

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