Naturkatastrophen: Die gefährlichsten Länder der Erde

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Der Klimarisiko-Index listet die Länder auf, in denen es sich am gefährlichsten lebt.

Kopenhagen - In welchen Ländern haben Naturkatastrophen in den vergangenen Jahren besonders häufig zugeschlagen? Wo lebt es sich besonders gefährlich? Das Ergebnis liefert der Klimarisiko-Index.

Die Organisation Germanwatch stellte die Erhebung am Dienstag auf dem Klimagipfel in Kopenhagen vor. Alle Daten basieren auf dem Natcatservice des Rückversicherers Munich Re von 1990 bis 2008.

Naturkatastrophen: Das sind die gefährlichsten Länder der Erde

Platz 10 unter den gefährlichsten Ländern im Klimarisiko-Index von Germanwatch belegt China. Alle Daten basieren auf dem Natcatservice des Rückversicherers Munich Re von 1990 bis 2008. © dpa
Den 8. Platz in der traurigen Statistik teilen sich die Philippinen... © dpa
...und die Dominikanische Republik.  © dpa
Indien liegt auf Rang 7. © dpa
Platz 6: Haiti. © dpa
Platz 5: Nicaragua. © dpa
Platz 4: Vietnam © dpa
Honduras ist in Punkto Naturkatastrophen das drittgefährlichste Land der Welt.  © dpa
Platz 2: In Birma sind 95 Prozent der Todesfälle und Zerstörungen auf den Zyklon Nargis von 1998 zurückzuführen. © dpa
Das gefährlichste Land der Erde ist Bangladesch. Es stehe vor allem wegen eines Zyklon 1991 mit 140.000 Toten an erster Stelle, sagte Studienautor Sven Harmeling. Das Land werde zudem auch kontinuierlich von Unwettern heimgesucht. © dpa

Unter den ersten zehn bedrohten Ländern ist kein einziges Industrieland. “Die Ergebnisse unterstreichen die besondere Verwundbarkeit der armen Länder durch Klimarisiken“, schreibt Germanwatch in dem Report.

Deutschland steht auf Platz 23

Deutschland steht auf Listenplatz 23. “Es hat viele kleinere Wetterextreme“ erläuterte Harmeling. “Hinzu kommt der Hitzesommer 2003 mit mehr als 8000 Todesfällen.“ Die USA belegen wegen der viele Hurrikane Platz 18.

Zwar sei nicht alles auf den Klimawandel zurückzuführen, doch es sei nachweisbar, das die Zahl besonders großer weltweit Wetterkatastrophen zugenommen habe, erläuterte Harmeling. Auch die Schäden seien gestiegen, was nicht nur an der dichteren Besiedlung liege.

Nimmt man nur das Jahr 2008 so wurden Birma, Jemen, Vietnam und die Philippinen am stärksten von Unwettern geschädigt. Insgesamt wurden weltweit 654 Wetterkatastrophen im Jahr 2008 registriert. Dabei starben 93.700 Menschen, die wirtschaftlichen Schäden betrugen mehr als 123 Milliarden Dollar (83 Milliarden Euro).

dpa

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