„Nomnomnom“

„Vertrauen aufgebraucht!“ Dieser Zorn-Zettel soll aus Arzt-Praxis stammen - doch viele lachen über Panne

Zeitschriftendiebstahl
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Verständlich: Hier ärgert sich jemand über einen Zeitschriften-Diebstahl.

Ein Wut-Zettel, der aus einem Arzt-Wartezimmer in Berlin-Kreuzberg stammen soll, schlägt Wellen. Doch viele halten sich eher an einem Detail auf.

Berlin - Meist sind es Treppenhaus-Zettel oder solche an Straßenlaternen, die bei der Instagram-Seite „Notes of Berlin“ landen und für Verwunderung oder Schmunzeln sorgen. Jetzt handelt es sich nach Angaben des Machers um eine Wut-Botschaft aus einem Arzt-Wartezimmer in Berlin-Kreuzberg - das ist zwar nicht bestätigt, aber es klingt plausibel.

Berlin-Kreuzberg: Wut-Zettel in Arzt-Wartezimmer

Auch wer ihn aufgehängt hat, bleibt offen. Ärztin oder Arzt oder selbst? Oder jemand aus dem Team? Klar ist, dass die Person eine riesige Wut im Bauch hat. „ZEITSCHRIFTENKLAU“ steht drüber. „Es ist einfach megaenttäuschend, dass es nicht möglich ist, hier eine hochwertige Zeitschrift auszulegen, die für ALLE zu lesen ist.“

Es habe keine zwei Tage gedauert, bis die CBD-Zeitschrift (Cannabidiol, Anm. d. Red.) geklaut worden sei. „Jetzt ist das Vertrauen aufgebraucht!!!“

Berlin-Kreuzberg: Viele schmunzeln über Detail auf Zettel

Der Ärger, dass ein teures Magazin abhandengekommen ist, ist absolut verständlich. Bemerkenswert nur, dass viele Instagram-Nutzer sich eher auf ein Detail stürzen. Einen Schreibfehler! Die unterlaufen wohl jedem (auch Journalist:innen), aber der hier vertretene ist besonders ungewöhnlich. Aus „geklaut“ wurde nämlich „gekaut“: „Hat wohl keine 2 Tage gedauert, bis die CBD-Zeitschrift gekaut war.“

Das lässt viele schmunzeln. „Wer isst denn sowas??“, „Hoffentlich war sie lecker!“, „War wohl beim Zahnarzt, hoffentlich schmackhaft“, „Wie groß muss der Hunger sein?!“, „Nomnomnom“ und „Mahlzeit“, lauten nur einige Reaktionen, die in die gleiche Richtung gehen.

Doch die/der Verfasser:in des Zettels bekommt auch Verständnis. „Ärgerlich“, heißt es da etwa. Zudem verdienen Menschen aus dem Gesundheitssektor derzeit definitiv Respekt statt Spott. Vielleicht kann die Person aus der Arztpraxis ja dennoch mit schmunzeln. Und vielleicht haben die Wellen, die das Foto durch das Fehlerchen schlägt, ja auch was Positives. Und sensibilisieren die Menschen für das Eigentum einer Arztpraxis. Für Ärger sorgt auch eine Entdeckung in einem Münchner Rewe-Markt. (tz.de)

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