"Da war so ein komisches Summen"

Ekel-Video: Arzt zieht Hunderte Maden aus diesem Ohr

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Faizabad - In Indien entfernte ein Doktor Hunderte von Maden aus dem Gehörkanal eines Patienten. Eine einfache Stubenfliege soll dort Eier gelegt haben, woraufhin die Würmer schlüpften.

Es klingt wie eine Szene aus einem schlechten Horrorfilm: Eine Stubenfliege legt Hunderte von Eier in das Ohr eines Mannes, Maden schlüpfen und essen sich durch des Fleisch seines Gehörgangs. Zu ekelhaft, um wahr zu sein? Leider nicht! Denn einem Patienten aus Indien ist genau das passiert.

Über ein Summen im Ohr beschwerte sich der Patient, als er Dr. Vikram Yadav im Mai letzten Jahres um Hilfe bat. Die Diagnose: Myiasis - eine Krankheit, bei der sich Fliegenmaden in dem Gehörgang oder Nasenhöhlen der Patienten ansiedeln und sich dort von Gewebe und Körperflüssigkeiten ernähren. Begleitet ist die Infektion meist von einem schlecht riechendem Sekret. Mit Hilfe von einer Pinzette zog Dr. Yadav Made für Made aus dem Ohr des infizierten Mannes.

Mit einer Pinzette zog er Made für Made heraus

Die Behandlung filmte Dr. Yadav und stellte das Video auf YouTube. Nach der Berichterstattung durch die britische Tageszeitung "Daily Mail" kursiert das kurze Filmchen nun im Internet und hatte bereits mehr als 700.000 hartgesottene Zuschauer.

Wären die Maden von Dr. Yadav nicht fachmännisch entfernt worden, hätten sie sich vermutlich bis zum Gehirn des Patienten durchgefressen, was zu seinem sicherem Tod geführt hätte. Von der Krankheit Myiasis, dessen Sterberate bei etwa acht Prozent liegt, sind meist Kinder unter zehn Jahre oder schwerkranke Erwachsene betroffen. Die beste Taktik, verschont zu bleiben ist laut Dr. Yadav Prävention. "Wenn ein Kind oder eine kranke Person schläft und Sie Fliegen herumfliegen sehen, dann decken sie die Ohren der Person mit einem Tuch ab, sodass die Fliege keine Eier legen können", erklärte der Doktor dem Newsportal HNGN.com.

Myiasis in Europa bei Menschen nicht verbreitet

Aber jetzt nur nicht in Panik verfallen! Denn Myiasis ist bei Menschen überwiegend in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet und befällt in Europa nur Kleintiere.

joh

Arzt zieht Patienten Hunderte von Maden aus dem Ohr

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