Mehr als 300 Verdachtsfälle

Asylbewerber ergaunert mit sieben Identitäten fast 22.000 Euro

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Seit dem Frühjahr 2016 werden Asylbewerber in Bayern im Kerndatensystem per Fingerabdruck registriert.

Hannover/München – Nach den Ermittlungen einer Sonderkommission ist es wohl nur ein Fall unter Hunderten in Niedersachsen: Das Amtsgericht Hannover hat einen Asylbewerber verurteilt, der mit sieben falschen Identitäten zu Unrecht 21.700 Euro kassiert hat. 

Es sind bis zu 300 Verdachtsfälle, in denen sich verschiedene Männer aus dem Sudan Unterstützung mit Mehrfachidentitäten erschlichen haben sollen. Der Gesamtschaden? Mehrere Millionen Euro. Nun stand einer von ihnen in Niedersachsen vor Gericht. Am Amtsgericht Hannover sind drei weitere Prozesse geplant, in einem der Fälle soll ein Angeklagter gar knapp 60.000 Euro ergaunert haben. 

Der Angeklagte, der nun in Hannover vor Gericht stand, soll zu Unrecht 21.700 Euro kassiert haben. Er wurde zu neun Monaten Haft verurteilt - auf Bewährung. Außerdem muss er gemeinnützige Arbeit ableisten. Doch wie sieht es mit Leistungsmissbrauch in Bayern aus? Das können Sie auf unserem Partnerportal merkur.de nachlesen.

mit dpa

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