Auch nach Absturz: Mehrheit ohne größere Flugangst

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Lufthansa-Schalter in Frankfurt: Die meisten Flugreisenden sind durch die Germanwings-Katastrophe nicht verunsichert. Foto: Christoph Schmidt

Köln (dpa) - Nach dem Germanwings-Absturz ist einer Umfrage zufolge nur eine Minderheit der Flugpassagiere sorgenvoller. 81 Prozent der Flugreisenden machen sich beim Fliegen nun keine größeren Sorgen, 17 Prozent machen sich mehr Sorgen, wie eine Umfrage des ARD-"Deutschlandtrends" ergab.

Dementsprechend wollten 89 Prozent der Flugreisenden das Flugzeug wie bisher nutzen. 9 Prozent beabsichtigten, in nächster Zeit nicht mit dem Flugzeug zu fliegen. 1 Prozent der Flugreisenden will ganz darauf verzichten. Befragt wurden Montag und Dienstag 1001 Wahlberechtigte.

Dass Fluggesellschaften nach dem Absturz eine "Zwei-Personen-Regel" fürs Cockpit einführen, nach der sich neben einem der Piloten immer ein weiterer Mensch dort aufhalten muss, halten laut Umfrage 83 Prozent für eine sinnvolle Maßnahme, nur 15 Prozent nicht. Der Copilot des Flugs 4U9525 wird verdächtigt, den Piloten aus dem Cockpit ausgesperrt und die Maschine am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf absichtlich in die Katastrophe gesteuert zu haben. 150 Menschen starben.

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