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Trotz Mobbing

Herzergreifend! Warum diese sechs Jungs ewig nicht zum Friseur gingen

New York - Selbstlosigkeit beginnt schon im Kindesalter: Sechs kleine Jungs ließen sich monatelang nicht die Haare schneiden - aus einem ganz besonderen Anlass.

Trotz ihres jungen Alters verfügen sechs Brüder aus New York schon jetzt über mehr moralisches Bewusstsein als so mancher Erwachsener: Die Jungen im Alter von fünf bis zehn Jahren gingen monatelang nicht zum Friseur, um ihre ungewöhnlich lange Haarpracht schließlich Menschen spenden zu können, die sie dringender brauchten als sie selbst. 

Doch was treibt scheinbar sorgenlose Kinder dazu an, sich in diesem Maße gegen das Leid der Welt einzusetzen? Es war die Mutter, die die sechs Geschwister zu ihrer bewegenden Idee inspirierte: Phoebe Kannisto aus dem US-Bundesstaat New York ließ sich mehrere Male die Haare wachsen und wieder abschneiden, um sie beispielsweise Menschen zu schenken, die ihre eigenen durch Krankheiten verloren hatten. 

Andre (10), die Zwillinge Silas und Emerson (8) und die Drillinge Herbie, Reed und Dexter (5) wollten es ihrer vorbildlichen Mutter gleich tun -  und machten von da an einen großen Bogen um Friseursalons.

Die Brüder warteten aufeinander - jahrelang

Die Kinder mussten bis zu drei Jahre warten, bis sie endlich alle die Mindesthaarlänge für eine Spende erreicht hatten. Doch Ende April war es dann endlich so weit: Die sechs Geschwister statteten dem Friseur einen gemeinsamen Besuch ab und spendeten insgesamt 5 Meter Haar. 

Die wertvollen Zotteln gehen nun an ein Projekt, welches Kinder unterstützt, die unter medizinischem Haarausfall leiden.

Trotz ehrenvoller Absichten ernten die Brüder Spott und Hohn

Die wohl schwersten Stunden erlebten die Sechs jedoch nicht, als sie sich von ihrer über die Jahre mühsam bewahrten, glatt-glänzenden Haarpracht trennen mussten. Vielmehr waren sie die Monate zuvor durch die Hölle gegangen. Im Gespräch mit der Huffington Post verriet Kannisto, dass ihre Kinder in der Schule tagtäglich gemobbt wurden.

"Einer meiner Söhne hat die Hänseleien stärker abbekommen. In letzter Zeit hatten wir viele Gespräche, in denen Tränen flossen“, erzählte die Mutter, die seither umso stolzer ist, dass ihre Söhne ihr Ziel niemals aus den Augen verloren. Auf Facebook teilte die Mutter ihre berührende Familiengeschichte - und verriet, dass ihre Sprösslinge schon die nächste Spende planen.

sl

Rubriklistenbild: © Facebook/ Phoebe Kannisto (Screenshot)

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