Ausnahmezustand: Mehr als 1.000 Festnahmen in Moskau

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Aus Sorge vor einer weiteren Eskalation der ethnischen Spannungen in Moskau hat die russische Polizei am Mittwoch mindestens 1.000 Menschen festgenommen.

Moskau - Aus Sorge vor einer weiteren Eskalation der ethnischen Spannungen in Moskau hat die russische Polizei am Mittwoch mindestens 1.000 Menschen festgenommen.

Am zentralen Kiewski-Bahnhof war es zuvor zu Zusammenstößen gekommen. Die Polizei beschlagnahmte mehrere Dutzend Messer und andere Waffen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Der Bahnhof ist beliebt bei fliegenden Händlern aus dem Kaukasus. In der russischen Hauptstadt waren mehrere Tausend Bereitschaftspolizisten im Einsatz. Am Wochenende waren bei einer Straßenschlacht in der Nähe des Kremls mehr als 30 Menschen verletzt worden.

Etwa 5.000 Demonstranten hatten dort bei einer Kundgebung an einen Anhänger des Fußballclubs Spartak Moskau erinnert, der wenige Tage zuvor während eines Streits an einer Bushaltestelle erschossen worden war. Die Festnahme eines aus der Kaukasusregion Kabadino-Balkarien stammenden Verdächtigen befeuerte die schwelenden ethnischen Spannungen in der Stadt.

dapd

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