Buschbrände in Australien

Feuerwehrmann rettet Baby-Känguru – Kleine und große Erfolgsmeldungen vom brennenden Kontinent

Angesichts der schrecklichen Feuer in Australien übersieht man schnell die kleinen und großen Erfolgsmeldungen. Es geht um ein Baby-Känguru, ein Mega-Feuer und den Klimawandel.

  • Australien kämpft noch immer gegen viele Buschfeuer
  • Kleine Siege, wie die Rettung eines Baby-Kängurus inklusive Spendenkampagne geben Hoffnung
  • Größtes Feuer „Gospers Mountain Fire“ unter Kontrolle

Aus der Perspektive einer Body-Cam ist zu sehen, wie ein Feuerwehrmann alles daran setzt, eine Brandschneise im lodernden Busch von Australien zu löschen. Plötzlich bückt er sich und greift nach etwas. Dann hält er ein zappelndes kleines Fellbündel in der Hand. Es handelt sich um ein völlig verstörtes Baby-Känguru. 

Australien: Feuerwehrmann rettet ein Baby-Känguru vor Buschfeuer

Er gibt dem Känguru Wasser und wickelt es in eine Decke, mache dir keine Sorgen, wir kümmern uns um dich, sagt er an das Baby gewandt in die Kamera. Die Publicity durch das Video nutzte der junge Tierretter, der auch Filmemacher ist und gründete eine Online-Spendenkampagne für die „Native Animal Rescue Group Braidwood“. Stand 13.01.2020 wurden bereits mehr als 48.000 Dollar gesammelt.

Und es gibt weitere gute Nachrichten. Wie die dpa berichtet, hat die Feuerwehr in Australien das gigantische „Gospers Mountain Fire“ in der Näher der Metropole Sydney endlich unter Kontrolle. Das Feuer war Ende Oktober ausgebrochen und hatte sich zu einem Mega-Brand entwickelt. Eine Fläche von mehr als 8000 Quadratkilometern wurde vernichtet – ein Gebiet, größer als Österreich.

Und jüngst veröffentlichte der Sender BBC ein Video, das zeigt, wie bereits die ersten zarten Pflanzen wiederkommen. Aus scheinbar komplett verbranntem Boden sprießen sie hervor. Es sind Geschichten wie diese, die den Schrecken in Australien einigermaßen ertragbar machen. Kleine Erfolgsmeldungen in einer von katastrophalen Ereignissen dominierten Nachrichtenlage. 

Australien: Feuerwehrmann rettet ein Baby-Känguru vor Buschfeuer

Denn seit Oktober brennt und lodert es im Land. Tausende Bewohner und Touristen sind auf der Flucht. Mindestens 19 Menschen starben. Laut Schätzungen von Wissenschaftlern sind Hunderte Millionen Tiere in den Flammen umgekommen. 

Seit 17 Jahren gab es in Australien, was die Fläche betrifft, keine vergleichbare Brandkatastrophe. Und auch die Temperaturen brachen Rekorde. So war es in Australien 2019 so heiß wie nie zuvor. Endlich hat auch der australische Premier Scott Morrison nicht mehr ausgeschlossen, dass der Klimawandel für die steigenden Temperaturen in Australien verantwortlich ist. In einem Interview mit dem Sender ABC schließt er jetzt auch schärfere CO2-Ziele bis 2030 nicht mehr aus.

Von Sophia Lother

Jetzt wird auch die Millionen-Metropole Melbourne von den Buschfeuern in Australien bedroht. Unter der „extrem ungesunden“ Luftqualität leiden die Anwohner – Und auch die Australian Open sind betroffen.

Rubriklistenbild: © Dan Himbrechts/AAP/dpa

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