Drama in Australien

Schrecklicher Badeunfall am Strand: Teenager von giftigstem Tier der Welt getötet

Zwei Würfelquallen schwimmen in einem Aquarium.
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Gegen den Stich einer Würfelqualle hatte ein Teenager in Australien keine Chance.

Eine extrem gefährliche Qualle hat in Australien einen Jugendlichen umgebracht. Die Seewespe gilt als das giftigste Tier überhaupt, ihr Tötungspotenzial ist gewaltig.

Quallen sind faszinierende Meeresbewohner. Die Tiere schweben mit ihren schimmernden Farben fast unsichtbar durch das Wasser. Ihre Präsenz bemerkt man oft erst dann, wenn man ihre Tentakel abkriegt. Doch so schön Quallen auch sind, manchmal sind sie sehr giftig. Zu giftig. Ein Teenager hat die Begegnung mit einer Qualle jetzt nicht überlebt.

Australien: Jugendlicher stirbt durch Stich von hochgiftiger Qualle

Der 17-Jährige schwamm im Februar im Norden Australiens an der Landzunge Cape York. Dabei wurde er von den Tentakeln einer Würfelqualle berührt. Er kam ins Krankenhaus von Townsville, wo er allerdings nach rund einer Woche starb. Das bestätigte die Polizei des Bundesstaats Queensland dem Portal nine.com.au. Demnach wurde der Jugendliche von einem sogenannten „Box Jellyfish“ gestochen, auch als Seewespe bezeichnet.

Diese Quallenart - wissenschaftlich als „Chironex fleckeri“ bezeichnet - gilt als das giftigste Tier der Welt. Die Seewespe ist transparent und besitzt einen vierkantigen Schirm. Wie der Meeresbiologe Thomas Heeger der Rheinischen Post sagte, besitzt die Qualle „150 bis 200 Millionen Nesselkapseln“. Die Giftmenge könne „um 250 erwachsene Menschen“ töten. Ein für Menschen ebenfalls sehr lebensfeindliches Tier ist die Kegelschnecke. Nicht tödlich, aber auch gefährlich ist das Gift der Raupe der Flanellmotte.

Gift der Seewespe könnte 250 erwachsene Menschen töten

Der Teenager starb am Irukandji-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine von Nesselgiften verursachte Vergiftung, die schwere Schmerzen, Brechreiz und Lungenödeme auslösen kann. „Wenn Sie keinen Schutzanzug haben und wissen, dass Quallen im Wasser sein könnten, dann gehen Sie einfach nicht hinein“, warnten die Behörden.

Seewespen schwimmen in Nord-Queensland gerade in wärmeren Monaten gerne in flachen Küstengewässern umher und stellen für Badende eine enorme Gefahr dar. In Australien starben laut Schätzungen bislang rund 70 Menschen nach einem Kontakt mit dieser Qualle. Der aktuelle soll der erste Fall seit 15 Jahren sein, bei dem in Australien ein Mensch durch einen Stich des „Box Jellyfish“ ums Leben kam. In einem Norma-Markt löste der Fund der giftigsten Spinne der Welt einen Großeinsatz aus. (mt)

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