„Jetzt haben wir den DNA-Beweis“

Sensations-Fund! Neue Spezies entdeckt: Bilder sorgen weltweit für Begeisterung - „Wie süß“

Der sogenannte Großflugbeutler ist wohl das niedlichste Tier in Australiens Wäldern. Wissenschaftler haben das Erbgut der Säugetiere analysiert und zwei weitere Spezies entdeckt.

  • Bislang gab es vom Großflugbeutler nur eine Spezies.
  • Wissenschaftler untersuchten das Erbgut der Säugetiere und fanden zwei weitere Spezies.
  • Die Bilder des Großflugbeutlers entzücken die User in den sozialen Medien.

München/Canberra - Er ist niedlich, flauschig, wohl eines der beliebtesten Tiere Australiens und ziemlich besonders. Der Großflugbeutler, auch Riesenflugbeutler genannt, ist etwa so groß wie ein Mader, nachtaktiv und bewegt sich hauptsächlich in dem er von Baum zu Baum gleitet. Dabei kann das Tier bis zu 100 Meter weit gleiten. Forscher haben eine bemerkenswerte Entdeckung gemacht und für großen Wirbel in den sozialen Netzwerken gesorgt.

Bemerkenswerte Entdeckung in Australien: Forscher kommen neuer Tier-Spezies auf die Spur

Ein Team aus Wissenschaftlern hat sich eingehend mit den Südlichen Großflugbeutlern beschäftigt und das Erbgut der Beuteltiere analysiert. Denise McGregor, Doktorandin an der James Cook University, bearbeitete in ihrer Abschlussarbeit die Frage, warum die Großflugbeutler hinsichtlich ihrer Größe, der Fellfarbe sowie der örtlichen Verbreitung so unterschiedlich sind. Anhand eines genetischen Abgleichs ergab sich, dass der Südliche Großbeutler, dessen wissenschaftlicher Name Petauroides volans ist, nicht alleine ist. Die Wissenschaftler fanden zwei weitere Spezies:

  • den Nördliche Großflugbeutler (Petauroides minor)
  • den Mittlere Großflugbeutler (Petauroides armillatus)

Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in dem Fachmagazin „Scientific Reports“. „Es wurde bereits seit Längerem spekuliert, dass es mehr als eine Spezies der Großflugbeutler gibt, jetzt haben wir allerdings den DNA-Beweis“, wie Denise McGregor auf der offiziellen Seite der Australian National University erklärt. „Australiens Artenvielfalt ist sehr viel reicher geworden“, so Andrew Krockenberger, Professor an der James Cook University, und führt weiter aus: „Es passiert nicht jeden Tag, dass neue Säugetiere bestätigt werden, geschweige denn gleich zwei auf einmal.“

Auch ein anderes Tier sorgte zuletzt für Aufsehen. Es verursacht höllische Schmerzen.

Neue Tier-Spezies entdeckt - Bilder sorgen für Begeisterungsstürme weltweit

Indes sorgen Bilder der Großflugbeutler, die auf sozialen Plattformen wie Instagram und Twitter gepostet wurden, für Entzücken und Begeisterungsstürme. So schrieb beispielsweise die Umweltschutzorganisation WWF: „Ummm ... wie süß ist dieser pelziger Flieger?“

„Können wir von dieser Sorte bitte noch ganz viele entdecken? Die Welt braucht mehr Glubsch und mehr Flausch! Dringend!“, schrieb ein anderer Twitter-User. Kommentare wie „niedlich“ und „wie süß“ und Emojis mit Augen in Herzform häufen sich in den sozialen Medien.

Doch auch den niedlichen Großflugbeutlern bedroht der Verlust ihres Lebensraums. Nicht zuletzt vernichteten Buschbrände in Australien etliche Quadratkilometer Fläche. Akut gefährdet sollen die Großflugbeutler jedoch noch nicht sein. Verwandt sind sie übrigens mit den Koalas. *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks (mbr)

Rubriklistenbild: © Florian Sanktjohanser/dpa

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