Verkohltes Wrack

„Warum macht man sowas?“: Auto brennt in Berlin - Betroffene schreibt wütenden Brief

Brief der betroffenen Frau aus Berlin
+
Nach einem Fahrzeugbrand richtet sich die Betroffene an die Täter:innen.

Bei einem Fahrzeugbrand verliert eine Frau offenbar ihr Auto. Daraufhin schreibt sie einen anklagenden Brief an die Brandstifter:innen und erfährt Unterstützung auf Social Media.

Berlin - Normalerweise sorgen die „Notes“ auf dem Blog „Notes of Berlin“ für den einen oder anderen Schmunzler, nicht aber diese Notiz. Am 27. März wird ein Beitrag gepostet, der, neben einem äußerst wütenden Schreiben, auch zwei Fotos (diese sehen Sie durch Wischen/Klick auf die Pfeile) eines verbrannten Auto-Wracks zeigt. Die betroffene Frau, sie sei eine alleinerziehende Mutter, scheint fassungslos und ziemlich sauer. „Was ihr mir damit antut, ist euch scheißegal“, heißt es in ihrem Brief, in dem sie sich an die vermeintlichen Täter:innen richtet.

Außerdem erwähnt sie in dem Schreiben den möglichen Zusammenhang mit Kapitalismus-Kritik und Carsharing-Modellen, die anscheinend deswegen in Brand gesteckt worden sind. Dass hierbei die ein oder andere Flamme möglicherweise auf nebenstehende Fahrzeuge überspringen könnte und unbeteiligte Auto-Opfer fordert, scheinen die Brandstifter:innen entweder nicht bedacht, oder es billigend in Kauf genommen zu haben. Das Auto der Frau zumindest wird wohl so schnell keine Fahrt zurücklegen können, obwohl es laut Aussage der Betroffenen nicht das ursprüngliche Ziel der Brandstiftung gewesen sei.

Berlin: Betroffene wendet sich an die Verursacher:innen

„Das Ergebnis dürft ihr nun alle bewundern“ - Fotos zeigen verbranntes Auto-Wrack

Die Bilder des verbrannten Fahrzeugs postete die Seite „Notes of Berlin“ auf Instagram. Fotos des Briefes und des Wracks hatte eine Userin an den Blog geschickt. Da der Brand laut Joab, Gründer von „Notes of Berlin“, jedoch schon einige Zeit zurückliegt, ist der Schaden bereits von der Versicherung übernommen worden. Einen genaueren Hintergrund zu der Tat gibt es nicht, genauso wenig wie eine offizielle Bestätigung für den Vorfall.

Klar ist nur, dass der Ärger über den Verlust des Autos verständlich ist. Die Frau meint dazu in ihrem Brief: „(...)während ihr rumrennt und mir das bisschen Unabhängigkeit und Erleichterung in meinem Leben nehmt.“

Da ist nichts mehr zu retten - das Fahrzeug einer Frau in Berlin wird Opfer eines Brands

Auf Instagram erfährt die Frau viel Zuspruch, gleichzeitig wird über die Tat und das Verhalten der Täter:innen geschimpft. So schreibt eine Userin: „Albtraum“, ein anderer User kommentiert: „Berlin ist so kaputt manchmal“. Wieder ein anderer Vorschlag ist sogar eine Spendenaktion. Über die digitale Unterstützung freut sich die Betroffene und lässt die frohe Botschaft ausrichten: Die Versicherung zahlt den Schaden.

Zumindest sorgt eine andere Notiz aus Berlin für gute Laune. Darin bedankt sich eine Hausbewohnerin bei ihren vermeintlich hilfsbereiten Nachbarn für eine überaus nette Geste.

Auch interessant

Kommentare