Autowerkstatt: Welche taugt etwas?

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Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. In einer guten Autowerkstatt wird Ihnen die Arbeitsweise genau erklärt.

Sauberkeit, Transparenz und Kostenkontrolle – diese und andere Anhaltspunkte helfen Ihnen dabei eine gute Autowerkstatt für Ihr Fahrzeug zu finden. Hier erfahren Sie, auf was Sie achten sollten, wenn Sie Ihr Auto zur Wartung oder Reparatur bringen.

Es gibt verschiedene Arten von Autowerkstätten, die Ihr Auto reparieren oder routinemäßig durchchecken können: Vertragswerkstätten, Werkstattketten oder freie Kfz-Werkstätten. Für welche Sie sich entscheiden, hängt von Ihrem Auto und Ihren Bedürfnissen ab.

Vertragswerkstatt

Vertragswerkstätten sind oft auf eine bestimmte Automarke spezialisiert. Haben Sie Ihren Neuwagen bei einem Fachhändler gekauft, verpflichtet Sie dieser meistens dazu, seine Autowerkstatt während der Garantiezeit in Anspruch zu nehmen. Lassen Sie Ihr Fahrzeug in dieser Zeit anderswo reparieren, verfällt sie. Nach Ablauf der Garantie wählen Sie frei, wo Sie Ihr Auto künftig reparieren lassen.

Freie Kfz-Werkstatt

Freie Kfz-Werkstätten arbeiten unabhängig und typenoffen: Sie reparieren Fahrzeuge aller Automarken in der Autowerkstatt. Keine Sorge: Das Fachpersonal arbeitet auch hier professionell und sachkundig.

Werkstattkette

Sogenannte Werkstattketten sind oft günstiger als Vertragswerkstätten und freie Kfz-Werkstätten. Sie arbeiten, wie freie Kfz-Werkstätten ebenfalls typenoffen. Manchmal gestaltet sich hier jedoch die Terminvereinbarung als schwierig: Es gibt oft nur eine Zentralnummer, die die Termine aller Werkstätten koordiniert.

Im Internet finden Sie eine gute Autowerkstatt in Ihrer Nähe, zum Beispiel über Autoscout24. Sind Sie einmal mit der Arbeit einer Werkstatt unzufrieden, hilft Ihnen der ADAC weiter.

Anhaltspunkte für eine gute Autowerkstatt

Egal für welche Werkstatt-Art Sie sich entscheiden – prüfen Sie in jede Autowerkstatt nach folgenden Kriterien:

  • Der erste Eindruck: Sauberkeit und Ordnung
    Auch wenn viele eine Autowerkstatt mit Öl und Dreck verbinden – eine seriöse Werkstatt ist gut organisiert und geputzt. Ist sie in einem chaotischen Zustand, erwarten Sie nicht zu viel von der Arbeitsweise der Mechaniker.
  • Transparenz und Freundlichkeit
    Auch wenn Sie es gar nicht vorhaben: Fragen Sie, ob Sie bei der Reparatur zuschauen können. In manchen Werkstätten dürfen Sie nicht einmal einen Blick in das Innere werfen, geschweige denn, dass Sie über die Arbeitsweise aufgeklärt werden. Kein gutes Zeichen. Hier sollten Sie keinen Auftrag erteilen. Eine seriöse Werkstatt hat nichts zu verbergen und erklärt Ihnen transparent alle Arbeitsabläufe.
  • Eingangscheck
    Vorbildlich arbeitet Ihre Autowerkstatt, wenn Ihr Fahrzeug zu Beginn auf einer
    Hebebühne überprüft wird – während Sie zuschauen. Anschließend werden die Vorschäden notiert. So wissen Sie bei der Abholung, dass Ihr Auto in der Werkstatt nicht zusätzlich beschädigt wurde. Außerdem sollten Sie unaufgefordert eine Kopie der Auftragserteilung ausgehändigt bekommen.
  • Kosten vorab klären
    Eine seriöse Autowerkstatt meldet sich bei Ihnen, um die anfallenden Kosten zu besprechen – noch bevor die Mechaniker mit der Reparatur beginnen. So werden Ihnen keine horrenden Summen untergejubelt und Sie wissen wie hoch der Rechnungsbetrag ausfällt, den Sie am Ende begleichen müssen.

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