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„Sei niemals der Gastgeber“: Party-Fotos aus Baden-Württemberg gehen viral - Details werfen Fragen auf

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Von: Armin Linder

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Partybilder sind über Twitter viral gegangen
Die Partybilder sind über Twitter viral gegangen. © Tofurz/Twitter

Feier mit Folgen: Vier Party-Fotos aus Baden-Württemberg sind viral gegangen. Die Bilder werfen jede Menge Fragen auf - einige werden beantwortet.

Stuttgart - Mit den Fotos, die ihre Wohnung nach einer ausgelassenen Party zeigen, hat eine Twitter-Nutzerin einen viralen Hit gelandet. Mehr als 200 Retweets und mehr als 7.300 Likes gab es bis Samstag (6.12.), 14 Uhr. Sie schrieb dazu: „Partyregel Nummer 1: Sei niemals der Gastgeber.“

Party in Baden-Württemberg: Fotos gehen viral

Zu sehen sind ein Meer von Flaschen. Glasscherben und rote Flecken auf dem Boden. Und nicht nur das Badezimmer wird zum befremdlichen Blickfang, der für jede Menge Rückfragen sorgt. „Wo ist die Klobürste hin?“ lautet eine der Fragen. „Heftig. In wie viel Stunden ist das Schlachtfeld passiert?“ eine weitere. „20 Uhr – 5 Uhr ca. aber hab nicht auf die Uhr geschaut, wann die letzten gegangen sind“, so die Auskunft.

Viele fragen sich, was die Flüssigkeit in der Badewanne wohl sein mag. „Was ist das in der Badewanne?“ und „Bro was ging in der Badewanne ab?“, schreiben Nutzer, ohne eine Idee zu formulieren. Das tun andere: „Gab‘s lecker Rotwein aus der Badewanne?“, spekuliert einer. „Rotwein muss atmen“ findet daraufhin ein weiterer. „Das in der Wanne ist Mousse au Chocolat???“ meint eine andere Nutzerin.

Gegenüber tz.de klärt die Gastgeberin auf: Der Inhalt der Badewanne war Deko! „Es war eine Halloween-Party, und deshalb war die Badewannen-Situation einfach rein dekorativ. Kunstblut und kaltes Wasser, um Getränke zu kühlen - also keine Verletzten.“ Die Feier fand übrigens in Baden-Württemberg statt, ergänzt sie.

Party in Baden-Württemberg: Gäste halfen beim Aufräumen

„Ich hätte selbst nicht gedacht, dass der Tweet so durch die Decke geht“, so die Gastgeberin. Die sich schon bei Twitter gezwungen sah, ein paar Dinge klarzustellen. Zum einen, dass das Chaos ein Stück weit einkalkuliert war. Zum anderen, dass sie auf ihre Freundinnen und Freunde zählen kann. „Ich frag mich wieso jeder einfach davon ausgeht, dass meine Freunde nicht geholfen haben“, schreibt sie. Und weiter: „Fakt und obviously waren auch noch Menschen in der Wohnung am nächsten Morgen, die hier gepennt haben + wenn ich ne Party mach und n Haufen Menschen einlade, dann geh ich den Kompromiss ein, dass es nach der Party nicht aussieht wie vorher lmao.“

Nach ein bis zwei Stunden Putzen sei die Sache auch schon wieder gegessen gewesen. „Na klar hatte ich Hilfe“, meint sie. Und antwortet auch auf die Frage, ob es sich denn gelohnt habe. „100%“, so die Gastgeberin. Ganz anders eskaliert ist eine Pizza-Back-Aktion in einer Airbnb-Unterkunft. (lin)

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