Polizei fahndet nach ihm

Räuber scheitert an einer Bank - und überfällt die nächste

+
In der Region Freising hat ein Bankräuber gleich zwei Filialen hintereinander überfallen.

Ein Räuber ist in Oberbayern an einer Bank gescheitert - und gleich zur nächsten geeilt. Die Polizei fahndet nun nach ihm.

Kranzberg/Kirchdorf - Vermutlich ein und derselbe bewaffnete Täter hat am Freitag zwei Bankfilialen im Landkreis Freising (Oberbayern) überfallen. Die Polizei fahndet nach ihm.

Der Unbekannte hatte zunächst gegen 12 Uhr eine Bank in Kirchdorf an der Amper mit einer Schusswaffe betreten und Geld verlangt. Offenbar weil ihm die Geldausgabe zu lange dauerte, floh er aber ohne Beute. Etwa eine halbe Stunde später überfiel er ein Geldinstitut in Kranzberg. Dort erbeutete er mehrere Tausend Euro. Menschen wurden nicht verletzt.

Ein solcher Doppelschlag sei „schon ungewöhnlich, die Ausnahme“, sagte ein Polizeisprecher. Mit einer Ringfahndung suchen die Ermittler nach dem Mann zwischen 30 und 35 Jahren mit athletischer Figur, kurzen Haaren oder einer Glatze. Vermutlich sei er in einem dunklen Auto unterwegs. Autofahrer sollten in der Gegend keine Anhalter mitnehmen, riet der Polizeisprecher.

Nach Informationen von merkur.de* ist der Bankräuber am Zeitschloss des Safes der ersten Bank gescheitert. Hier finden Sie auch einen Ticker zu den aktuellen Entwicklungen

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

Auch interessant

Meistgelesen

Nach tagelangem Zittern: Fliegerbombe in Dresden ist entschärft
Nach tagelangem Zittern: Fliegerbombe in Dresden ist entschärft
Nach Brandstiftung: 15-Jähriger wird zu Millionenstrafe verurteilt
Nach Brandstiftung: 15-Jähriger wird zu Millionenstrafe verurteilt
Absturz-Ermittler hält Rätsel um Flug MH370 für gelöst
Absturz-Ermittler hält Rätsel um Flug MH370 für gelöst
Vergiftetes Pausenbrot - Polizei prüft mehrere Krankheitsfälle
Vergiftetes Pausenbrot - Polizei prüft mehrere Krankheitsfälle

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion