Rückstau im Berufsverkehr: Erhebliche Verzögerungen auf der Stammstrecke

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Verursacher nicht vernehmungsfähig

BASF-Unglück: Ursache wohl gefunden

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Bei der heftigen Explosion sind drei Menschen ums Leben gekommen.

Frankenthal/Ludwigshafen - Das BASF-Unglück mit drei Toten und vielen Verletzten war möglicherweise die Folge eines Fehlers bei Wartungsarbeiten. Der mutmaßliche Urheber wurde selbst schwer verletzt.

Das tödliche Explosionsunglück bei der BASF ist möglicherweise durch fehlerhaftes Anschneiden einer Leitung für brennbare Stoffe ausgelöst worden. An einer Rohrleitung am Unglücksort sei ein Einschnitt entdeckt worden, der vermutlich durch eine Trennscheibe verursacht worden sei, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. 

Der mutmaßliche Verursacher sei Mitarbeiter einer Fremdfirma. Der Mann liege schwer verletzt im Krankenhaus und sei derzeit nicht vernehmungsfähig. Bei dem Unglück starben drei Menschen, 30 wurden verletzt.

Sicherheitsmaßnahmen sollen überprüft werden

Nach Angaben der Ermittler liefen zum Zeitpunkt des Unglücks an einer benachbarten Leitung Wartungsarbeiten mit einem Winkelschleifer. Die Rohrleitung, durch die brennbares Raffinat floss, gehörte den Angaben zufolge nicht zum Wartungsauftrag der Fremdfirma. 

Die Untersuchungen sollen sich nun auf den Ablauf der Wartungsarbeiten und die davor ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen konzentrieren, hieß es. BASF-Vorstandschef Kurt Bock kündigte unterdessen eine Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen und neue Investitionen in diesem Bereich an.

Weitere Details zur BASF-Explosion finden Sie auch auf unserem Partnerportal www.ludwigshafen.de.

dpa

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