Baufinanzierung – darauf sollten Sie achten

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Wenn die Baufinanzierung steht, können die Handwerker bald loslegen.

Der Traum von den eigenen vier Wänden ist für viele in greifbare Nähe gerückt. Grund dafür sind die aktuell niedrigen Zinsen. Dennoch ist eine Baufinanzierung immer noch ein kapitaler Kraftakt. Um dabei nicht Kopf und Kragen zu riskieren, müssen Sie einiges beachten.

Onlinerechner nutzen

Auf einen Bauherren kommen weitaus mehr Kosten zu als nur der Preis für Grund und Material. Kalkulieren Sie in Ihre Berechnung auch unter anderem Grunderwerbsteuer, Notargebühren, Anschlussgebühren für Wasser, Strom und Gas sowie eventuell die Maklerprovision ein. So finden Sie heraus, wie hoch Ihr tatsächlicher Finanzierungsbedarf ist. Viele Banken bieten online Rechner für Ihre Baufinanzierung an. Dort sehen Sie, mit welcher monatlichen Belastung Sie rechnen müssen.

Wichtige Eckpunkte beachten

Bevor Sie den Kreditvertrag unterschreiben, informieren Sie sich über verschiedene Punkte. Unter anderem sollten Sie darauf achten:

  • Vergleichen Sie die Zinsen. Achten Sie dabei darauf, den Effektivzins und nicht den Sollzins gegenüberzustellen. Er enthält auch die Gebühren, die die Bank für Bearbeitung und Vermittlung aufschlägt.
  • Prüfen Sie genau den Beleihungswert der Immobilie, die als Sicherheit für den Kredit dient. Die meisten Banken finanzieren bis zu 80 Prozent dieses Wertes. Sie bekommen aber günstigere Konditionen, je mehr Eigenkapital sie aufbringen.
  • Lassen Sie sich die Möglichkeit einer Sondertilgung einräumen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, eine größere Summe auf einen Schlag abzuzahlen.
  • Sichern Sie sich eine Zinsfestschreibung über einen möglichst langen Zeitraum. Denn auch wenn die Zinsen momentan wieder steigen, sind sie weiterhin vergleichsweise niedrig.
  • Bestehen Sie auf einer sogenannten Abtretungs-Sonderklausel in Ihrer Baufinanzierung. Damit darf die Bank Ihren Darlehensvertrag nicht oder nur mit Ihrer Zustimmung verkaufen. So verhindern Sie, dass etwa ein Hedgefonds plötzlich Ihr Gläubiger ist und die sofortige Rückzahlung fordert.
  • Verhandeln Sie mit den Banken. Es hat sich als ratsam erwiesen, das günstigste Angebot Ihrer Hausbank vorzulegen – in vielen Fällen zieht sie gleich, um Sie nicht als Kunden zu verlieren.

Weitere Möglichkeiten der Baufinanzierung

Sie haben neben dem klassischen Hypothekendarlehen mehrere Möglichkeiten, Ihre Baufinanzierung zu stemmen:

  • Bausparvertrag: Dabei wird erst ein bestimmter Betrag angespart und im Anschluss ein Darlehen abgerufen.
  • Förderdarlehen: Über einen solchen Kredit bei der KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau, die von der öffentlichen Hand finanziert wird, können Sie bestimmte Baumaßnahmen günstig finanzieren. Allerdings ist die Vergabe an bestimmte Bedingungen geknüpft.
  • Festkredit: Bei dieser Variante wird in eine Lebensversicherung eingezahlt, statt den Kredit direkt zu bedienen. Wenn die Versicherung fällig ist, wird das Darlehen daraus bezahlt.
  • Fremdwährungsdarlehen: Hier wird der Kredit für die Baufinanzierung in einer Währung aus einem Land aufgenommen, in dem die Zinsen niedriger sind als in Deutschland.

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