Darstellerin aus dem Bayerwald im Interview

Gymbunny wird berühmt mit frivolen Videos, aber im Dorf wird über sie gelästert

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Auf Instagram hat sie fast 25.000 Abonnenten: Gymbunny aus dem Bayerwald. 

Tausende Männer kaufen monatlich ihre Videos, nun könnte sie in Berlin sogar auf der Venus-Messe einen Preis gewinnen. Die bayerische Berühmtheit im Interview. 

Die junge Jasmin, Künstlername „Gymbunnny“, sorgte im Sommer für einen Skandal im Bayerwald mit ihren frivolen Filmchen, wie Merkur.de berichtete*. Nun ist die 20-Jährige sogar auf der Venus-Messe für den Award als „Bester Shootingstar 2018“ nominiert, sozusagen den deutschen Oscars der Porno-Branche. Am kommenden Wochenende entscheidet sich in Berlin, ob sie ausgezeichnet wird. 

Wir haben mit ihr über ihre prüde niederbayerische Heimat gesprochen, über Drehpartner und was sie vor der Kamera nicht machen würde.

Interview mit Gymbunny 

Jasmin, Sie geben als „Gymbunny“ vor, dass sie aus einer ganz prüden Gegend in Niederbayern kommen. Was für negative Rückmeldungen haben Sie denn wirklich erhalten? 

Es gab schon viel Gerede von den Leuten, viele Lästereien. Ich habe sogar einen Drohbrief an meine private Adresse geschickt bekommen. Also nicht an mein berufliches Postfach, sondern meine Privatanschrift. Es muss also jemand aus der Umgebung gewesen sein. 

In Ihrem Ort kennt tatsächlich jeder die Videos? 

Ja, von der 16-jährigen Nachbarin bis hin zur Oma nebenan - und die Männer sowieso. Einen Monat nachdem ich meine ersten Videos herausgebracht habe, hat ein WhatsApp-Video die Runde gemacht. Im Umkreis von 100 Kilometer hat es wirklich jeder gesehen. Es war ein Clip, der auf einem Sportplatz aufgenommen wurde. Das ist auch in sämtlichen Fußballvereinen herumgegangen.

War Ihnen das peinlich im ersten Moment? 

Das war eigentlich eine Erleichterung für mich. Jetzt wusste es jeder und ich konnte offen mit jedem über meinen neuen Beruf reden. Es gab immer die Sorge, wenn das jemand herausfindet und wie die Person dann reagiert. Plötzlich hatte mir jemand die Entscheidung abgenommen. 

Gibt es auch positives Feedback auf Ihre Arbeit? 

Es gibt ganz viele positive Rückmeldungen. Die Leute sagen: Endlich geht da mal jemand so offen damit um. Es finden natürlich ganz viele Männer positiv, aber auch Frauen, die es gut finden, dass es ein Mädchen von uns aus der Gegend ist. Und ich habe eine sehr offene Familie. Am Anfang hatten sie etwas Sorgen, sie hatten auch ihre Vorurteile. Dann habe ich meiner Oma und meiner Mama genau erklärt, wie der Dreh abläuft. Meine Mama hat gesagt, sie ist glücklich, wenn ich glücklich bin. Und meine Oma meinte: Man lebt nur einmal, das muss man ausnutzen.

Als Darstellerin betonen Sie ihre bayerische Heimat. Wieso ist das für das Image der Marke „Gymbunny“ so besonders? 

Ich spreche sehr ausgeprägten Dialekt, was sehr gut ankommt. Man kennt viele Darstellerinnen aus Berlin, Hamburg oder Köln, aber aus Bayern, und speziell Niederbayern, kommen ganz wenige. Das kommt sehr gut an. Ich habe auch viele Fans aus Norddeutschland, die meinen Dialekt mögen. 

Lesen Sie das ganze Interview weiter hier auf Merkur.de*.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktiosnetzwerkes

Das Interview führte Marcel Görmann

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