Mega-Überraschung beim FC Bayern: Zwei Stars fliegen heute nicht mit nach Liverpool

Mega-Überraschung beim FC Bayern: Zwei Stars fliegen heute nicht mit nach Liverpool

BDZV macht mit Karikaturen auf Pressefreiheit aufmerksam

+

Berlin - Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger hat mit Entsetzen auf das Attentat in Paris reagiert. Mit zwei Karikaturen möchte der Verband zur Diskussion über Presse- und Meinungsfreiheit anregen.

Ein Gastkommentar von Helmut Heinen, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV):

Das abscheuliche Attentat von Paris war ein gezielter Anschlag auf das Satireblatt „Charlie Hebdo“ und seine Mitarbeiter. Aber es war zugleich ein Anschlag auf die westliche Welt, auf die Grundlagen und Werte einer offenen Gesellschaft.

In herausragender Solidarität berichten freie Medien weltweit seit Tagen über dieses unmenschliche Verbrechen und die verquere Ideologie, die junge Muslime erst zu religiösen Fanatikern und dann zu Mördern macht. Der einhellige Appell: Presse- und Meinungsfreiheit sind unteilbar. Unsere Werkzeuge sind Worte und Bilder.

Satire, Tabubruch, auch Blasphemie muss unsere Gesellschaft aushalten. Sie gehören zum Dialog über streitige Themen, selbst wenn dies dem Einzelnen nicht gefällt. Die Medien und gerade auch die Zeitungen tragen durch Kommentare und Hintergrundberichte zur Reflexion über unsere zivilen Standards bei.

Sie sind, mit allen Fehlern und Schwächen, mit ihren Stärken und Vorzügen, eine Errungenschaft unserer Demokratie, die wir stets aufs Neue verteidigen müssen. Das zeigt nicht nur der Anschlag auf „Charlie Hebdo“. Das zeigen auch Nazi-Schmierereien an den Wänden deutscher Verlagshäuser oder das dumpfe Verunglimpfen der „Lügenpresse“ durch die Pegida-Anhänger.

„Lügenpresse“ - das ist ein Kampfbegriff aus Deutschlands dunkelster Vergangenheit. Perfide Propaganda der Pegida-Anführer, Ignoranz und unklare Ängste drohen hier, eine üble Allianz einzugehen. Sie versprechen einfache Antworten auf komplexe Fragen. In unserer globalisierten Welt gibt es diese einfachen Antworten nicht.

Wehren wir uns. Beharren wir, Zeitungen und Leser gemeinsam, auch weiterhin selbstbewusst auf der Pluralität der Meinungen und der Freiheit, sie zu äußern. Bieten wir so allen Eiferern die Stirn, die im Namen von Religionen oder Ideologien pöbeln, Angst verbreiten und am Ende sogar morden.

Helmut Heinen

(Präsident Bundesverband Deutscher Zeitungsleger)

Auch interessant

Meistgelesen

Wetter: 20-Grad-Marke in Sicht - Temperaturen steigen rasant
Wetter: 20-Grad-Marke in Sicht - Temperaturen steigen rasant
Dieser Mann wollte Homosexuelle „heilen“ - dann passierte das Unerwartete
Dieser Mann wollte Homosexuelle „heilen“ - dann passierte das Unerwartete
Moskau: Heiße Russin hat unten 71 Zentimeter! Männer total neidisch
Moskau: Heiße Russin hat unten 71 Zentimeter! Männer total neidisch
Elfjährige macht brandgefährlichen Fund am Strand
Elfjährige macht brandgefährlichen Fund am Strand

Kommentare