In Baden-Württemberg

NRW-Familie klagt gegen Beherbergungsverbot - Gericht gibt ihr Recht

Das gerade erst vereinbarte Beherbergungsverbot könnte noch einmal auf den Prüfstand kommen. Foto: Roberto Pfeil/dpa
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Das gerade erst vereinbarte Beherbergungsverbot könnte noch einmal auf den Prüfstand kommen. Foto: Roberto Pfeil/dpa

Das Beherbergungsverbot wurde in einem Gericht in Baden-Württemberg für Urlauber aus Corona-Risikogebieten gekippt. Folgen nun auch andere Bundesländer?

Hamm/Mannheim - Schluss für das umstrittene Beherbergungsverbot in Deutschland? Zumindest sorgt nun ein Gerichtsbeschluss vom Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemburg für Aufsehen. Es hat einen Eilantrag gegen die Regelung gegeben, die am Mittwoch noch bis in die Abendstunden Bund und Länder beschäftigt hat.

Bis dato galt das Beherbergungsverbot in vereinzelten Bundesländern - unter anderem Baden-Württemberg. Es bezog sich auf alle Gäste aus Corona-Risikogebieten mit mehr als 50 neuen Coronavirus*-Fällen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Weil ein Mann aus dem Kreis Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) einen Eilantrag gestellt hat*, hat das Land Baden-Württemberg die Regelung nun gekippt. - wa.de ist Teil des Ippen-Digitalnetzwerks.

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