Behörden machtlos: Tausende spazieren auf der Alster

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Da kann der Amtschimmel wiehern, wie er will: für den echten Hamburger ist ein Spaziergang auf der zugefrorenen Alster ein Muss.

Hamburg - Auch ohne Behördensegen haben am sich am Samstag zehntausende Menschen auf der zugefrorenen Außenalster in Hamburg getummelt.

Ausgestattet mit Picknickkörben und Thermoskannen, Schlitten und Schlittschuhen nutzten sie das sonnige Winterwetter für einen Ausflug auf den zugefrorenen See mitten in der Stadt. “Bitte verhalten Sie sich vorsichtig und bedenken Sie, dass Sie das Eis auf eigenes Risiko betreten“, hieß es in einer Mitteilung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.

“Wenn die Alster zugefroren ist, ist das Pflicht“, meinte ein Hamburger, während er seine Tochter und seine Frau auf einem Thron aus Schnee mitten auf dem Gewässer fotografierte. Zuvor hatte eine Yoga-Gruppe nicht weit entfernt auf Gymnastikmatten ihre Übungen absolviert.

Mehrere Dutzend Beamte der Feuerwehr und eine Tauchergruppe der Polizei standen bereit, um in Notfällen einzugreifen. Die Polizei ging zunächst von rund 25 000 Besuchern auf dem Eis im Tagesverlauf aus.

dpa

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