Immer mehr Details bekannt

„Bedrohungslage“ nach Überfall: SEK stürmt Bank und überwältigt Tatverdächtigen - Mitarbeiter befreit

Alarm in Berlin-Köpenick: Ein mutmaßlich Tatverdächtiger verbarrikadiert sich nach einem Überfall in einer Postbank. Die Polizei stürmt die Bank und befreit drei Mitarbeiter.

  • Berlin: In Köpenick kommt es am Dienstag (6. Oktober) zu einem Überfall auf eine Postbank-Filiale.
  • Der mutmaßliche Täter verschanzt sich und bedroht Polizei-Angaben zufolge drei Mitarbeiter der Bank.
  • Ein SEK umstellt die Postbank und kann den Tatverdächtigen nach rund drei Stunden festnehmen.

Update vom 6. Oktober, 21.50 Uhr: Weitere Details zum Bank-Überfall von Berlin-Köpenick: Wie die Bild (hinter einer Bezahlschranke) berichtet, soll es sich beim Tatverdächtigen um einen wegen Drogendelikten polizeibekannten Mann handeln.

Bank-Überfall von Berlin-Köpenick: Mutmaßlicher Täter ist polizeibekannt

Ferner soll eine der Geiseln, ein Postbank-Mitarbeiter, den Alarm betätigt haben. Er ist demnach ein ehemaliger Polizeischüler aus Brandenburg.

Ein Sprecher der Berliner Polizei hat inzwischen einen SEK-Einsatz zur Befreiung der Geiseln bestätigt. Das Spezialeinsatzkommando habe demnach einen „günstigen Zeitpunkt“ abgewartet und die Filiale dann gestürmt.

Zu einem Schusswechsel kam es demnach nicht. Weiter ist unklar, ob und inwiefern der mutmaßliche Täter bewaffnet war.

Spektakuläre Bilder: SEK-Beamte eilen mit einem Motorrad zum Banküberfall im Köpenicker Forum.

Bank-Überfall in Berlin-Köpenick: Tatverdächtiger in Postbank von SEK überwältigt

Update vom 6. Oktober, 17.50 Uhr: Nach und nach werden mehr Details zum Banküberfall von Berlin-Köpenick bekannt.

„Einsatzkräfte passten einen günstigen Zeitpunkt ab und überwältigten den Mann“, erzählte ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung über den Zugriff der Spezialkräfte.

Wie die Bild schreibt, sei die Identität des mutmaßlichen Täters noch nicht geklärt. Es soll sich aber um einen Mann handeln. Nach rund drei Stunden langen Verhandlungen stürmte übereinstimmenden Berichten zufolge ein SEK die Bank im Forum Köpenick und nahm den Tatverdächtigen fest.

Vor der Postbank-Filiale in Stellung gegangen: ein SEK der Berliner Polizei.

Er soll zwei Frauen und einen Mann, demnach Angestellte der Postbank, bedroht haben. Laut Bild sei unklar, wie und ob er dabei auch bewaffnet war. Die Berliner Polizei hat die Ermittlungen zum Tathergang aufgenommen.

Überfall auf Postbank-Filiale in Köpenick: SEK stürmt und nimmt Tatverdächtigen fest

Update vom 6. Oktober, 17.25 Uhr: Entwarnung aus Köpenick: Wie die Berliner Polizei soeben auf Twitter mitgeteilt hat, konnte sie den Tatverrdächtigen in der Postbank-Filiale stellen und festnehmen.

Der mutmaßliche Täter hatte demnach zwei Frauen und einen Mann, Mitarbeiter der Bank, bedroht. „Nachdem sie längere Zeit in Kontakt mit dem Verdächtigen standen, konnten Einsatzkräfte diesen soeben festnehmen“, heißt es in dem Tweet.

Um 14 Uhr war nach dem mutmaßlichen Banküberfall der erste Alarm bei der Polizei eingegangen, die daraufhin das Forum Köpenick in der Hauptstadt mit 200 Beamten weiträumig abriegelte und umstellte.

Bank-Überfall in Berlin: Polizei hat Forum Köpenick umstellt

Update vom 6. Oktober, 17.10 Uhr: Handelt es sich bei dem Banküberfall in Berlin-Köpenick doch um eine Geiselnahme?

Wie die Berliner Polizei in einem aktualisierten Tweet mitteilt, seien wegen „einer Bedrohungslage für 3 Angestellte im Inneren der Postbank-Filiale auch Spezialkräfte im Einsatz“. Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach keine Geiselnahme vorliege.

Rund um das Forum Köpenick sind auf Fotos vermummte und schwer bewaffnete Polizisten zu sehen. Rund 200 Beamte sind im Einsatz und haben unter anderem die Straßen rund um das Gebäude abgeriegelt.

Bank-Überfall in Berlin: Mutmaßlicher Täter verschanzt sich in Postbank - Geiselnahme?

Schweres Gerät: die Polizei vor der Postbankfiliale in Berlin-Köpenick.

Erstmeldung vom 6. Oktober - Spektakulärer Banküberfall in Berlin: Ein mutmaßlich tatverdächtiger Mann hat am Dienstagnachmittag eine Postbank-Filiale in Köpenick überfallen und sich in besagter Bank verbarrikadiert.

Das Forum Köpenick wurde deshalb weiträumig abgeriegelt, wie die Berliner Polizei bei Twitter mitteilte. Laut Berliner Zeitung geht die Polizei nicht von einer Geiselnahme aus.

Überfall auf Postbank-Filiale in Berlin: Tatverdächtiger verbarrikadiert sich - SEK im Einsatz

„In der betroffenen Filiale haben wir allerdings eine Bedrohungslage. Demnach halten sich derzeit drei Personen in den Räumen auf. Darunter ist auch der Tatverdächtige“, erklärte demnach Polizeisprecher Martin Halweg. 

Wie die Berliner Zeitung weiter berichtet, ist ein Sondereinsatzkommando (SEK) vor Ort im Einsatz. Auch ein Panzerfahrzeug der Polizei ist demnach vorgefahren. Um 14 Uhr war der erste Alarm bei den Behörden eingegangen. (pm)

Rubriklistenbild: © Britta Pedersen/dpa

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