„Ist da Koks drin?“

Enormer Finderlohn für Teddy ausgesetzt: Suchzettel sorgt für wilde Theorien

Ein Stoff-Teddybär steht an einem Fenster.
+
In Berlin wird ein besonderer Teddy gesucht (Symbolbild).

In Berlin taucht ein Zettel mit einem Suchauftrag für einen Teddybären auf - mit einem Finderlohn von ganzen 500 €. Doch was genau hat es mit dem Kuscheltier auf sich?

  • In Berlin ist ein Teddybär verloren gegangen.
  • Der Eigentümer hat deshalb einen äußerst hohen Finderlohn ausgesetzt.
  • Dieser sorgt für extem viel Aufmerksamkeit.

Pankow - Kuscheltiere zu verlieren ist alles andere als eine Seltenheit. Immer mal wieder kann es den kleinen Kindern passieren - ob auf dem Spielplatz, in der S-Bahn oder an anderen öffentlichen Plätzen. Natürlich sind diese dann meistens traurig, vor allem, da sie ihre Stofftierchen in den häufigsten Fällen nicht mehr finden können, trotzdem kommen sie irgendwann darüber hinweg, indem sie zum Beispiel einfach ein Neues bekommen.

Suchaktion nach Teddybären in Berlin gestartet

In den seltensten Fällen kommt es jedenfalls zu einer regelrechten Suchaktion, wie in Pankow, einem Stadtbezirk in Berlin. Hier hängte jemand mehrere Zettel mit einem Bild seines verlorenen Teddybären auf. Darunter die genaue Beschreibung: „TEDDY GESUCHT: Größe 15 cm, trägt blaue Wildlederhose und rosafarbenes Hemd mit schwarzer Schleife“

So weit scheint es, als würden die Eigentümer einfach gerne ihren Teddy wieder zurück haben wollen. Doch das Schockierende an dem ganzen Suchauftrag ist der Finderlohn, den die ursprünglichen Besitzer des Teddys ausgesetzt haben. Dabei handelt es sich nämlich um ganze 500 Euro, wie sie in großer roter Schrift über dem Bild des Teddys angeben.

Berlin: Verschwundener Teddybär wirft Fragen auf

Eine ganz schöne Summe für ein so kleines Kuscheltier. Das scheint sich wohl auch jemand gedacht zu haben, der an einem der Zettel im Bezirk vorbeigegangen zu sein scheint. Jemand kritzelte nämlich in Kugelschreiber direkt über den Zettel mit dem Suchauftrag: „Ist da Koks drin?! oder wat!?“.

Die Reaktionen unter dem Teddybär-Post könnten gar nicht unterschiedlicher ausfallen. Ein Mann zum Beispiel findet den Finderlohn gerechtfertigt und argumentiert „Wer einmal den Terror eines Kindes nach unwiederbringlichem Spielzeug- und/oder Kuscheltierverlust erfahren musste, der weiß, dass hier 500 € nur aufgrund von existenzbedrohender Geldnot geboten werden!“ Jemand anders kommentiert auf die Frage, ob in dem Bären Koks drin sei: „Kein Koks, Impfstoff“ und spielt damit auf das Coronavirus an. Erst neulich sorgte ein anderes Schild in Berlin für Aufsehen. (lp)

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare