Wer hat hier getrickst?

Lehrerin verdächtigt Schüler, falsches Handy abgegeben zu haben - kein Wunder bei diesem Anblick

Da hat eine Lehrerin in Berlin aber mal so richtig gestaunt. Alle ihre Schüler sollten oder mussten ihre Smartphones abgeben. Doch besonders ein Modell macht sie ganz besonders stutzig.

„Stifte raus, Klassenarbeit!“ Diesen Spruch dürfte jeder schon mal in seinem Schulleben (oftmals zum eigenen Leidwesen) gehört haben. Heutzutage heißt es in deutschen Klassenzimmer wohl eher: „Handys raus!“ Auf diesen Gedanken könnte man zumindest kommen, wenn man sich ein Foto anschaut, das derzeit seine Kreise auf Twitter zieht. Schon fast 13.000 Likes hatte das Bild am 23. April.

Auf dem Schnappschuss zu sehen: Ein Schultisch und die beiden dazugehörigen Stühle. Und dann das eigentliche Highlight: 13 fein säuberlich nebeneinander gelegte Smartphones. 13? Bei genauem Hinsehen fällt auf, dass es sich gar nicht um 13 Smartphones handelt. Zu sehen sind nämlich zwölf Smartphones und ein etwas älteres Handy-Modell!

Fake-Handy: Welcher Schüler hat hier gemogelt?

Gepostet hat das Foto eine Frau, die, wenn man ihrem Profil Glauben schenken darf, als Lehrerin arbeitet - vermutlich in Berlin. Dass es sich um eine Klasse in der Hauptstadt handeln muss, lässt sich daran erkennen, dass eines der Schulkinder sein Berliner Nahverkehrsticket in der Smartphone-Hülle verstaut hat.

Doch zurück zum eigentlichen Sachverhalt: Was macht das alte Handy auf dem Schultisch? Die Lehrerin schreibt in ihrem Tweet: „Ein Schüler wird von mir verdächtigt, nicht sein echtes Handy abgegeben zu haben. Aber ich überlege noch.“ In den über 400 Kommentaren schreibt sie zudem, dass es sich um eine „12. Klasse“ handelt. Hat da etwa einer sein Fake-Handy auf den Tisch gelegt? Oder hat einer der Schüler tatsächlich noch ein Handy aus dem (gefühlt) vorherigen Jahrhundert?

Falsches Handy abgegeben - Lehrerin tüftelt über (möglichen) Schülerstreich

Kurz nachgezählt: Auf dem Tisch müssten acht iPhones, vier Smartphones von anderen Marken und eben das altertümliche Handy liegen. Viele der Kommentierenden schwelgen bei dem Anblick in Erinnerungen. Einer schreibt: „Ich hatte unironisch bis ich 27 war gar kein Handy und dann ein Siemens s25“. Eine weitere lässt wissen: „Habe vor 2 Jahren bei meiner Klausur in der Ausbildung meiner Lehrerin ein Nokia 6300 auf den Tisch gelegt und ihr Blick war Gold wert. Aber das Teil hat Jahre lang gehalten und ich hatte kein Geld für ein neues.“

Vielleicht ist es ja tatsächlich das echte „Telefon“ des Schülers. Wer braucht denn schon auch ein nigelnagelneues Smartphone? Denn nachdem es dann wirklich hieß „Stifte raus, Klassenarbeit“, man schnell die Fragen abgearbeitet hat, bleibt ja noch genügend Zeit, um schön eine Runde „Snake“ zu spielen. Oder einfach mal komplett aufs Handy zu verzichten. Eine verzweifelte Mutter schreibt auf Twitter: „Ich überlege meinen Sohn aus sein Smartphone wegzunehmen und so ein Billohandy zu geben, bis er lernt verantwortungsbewusster und vor allem pünktlich und zuverlässig zu werden. Sitzt sonst 24/7 vor Tiktok.“ Ein kryptischer Zahlencode bracht zuletzt Nokia wieder ins Bewusstsein der Menschen.

Rubriklistenbild: © Twitter

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare